Es war ein ruhiger, fast magischer Moment in dieser stillen Nacht, und Lia hatte das Gefühl, dass sich zwischen ihnen etwas veränderte. Nichts Lautes, nichts Greifbares — eher etwas, das einfach da war, ohne dass man es benennen musste. Sie zog leicht die Schultern hoch. „Ist dir kalt?“, fragte Flynn schließlich und sah sie dabei an, als hätte er es schon länger bemerkt. Bevor sie überhaupt antworten konnte, zog er seine Jacke aus und legte sie ihr vorsichtig um die Schultern. Lia blinzelte kurz, überrascht von der Selbstverständlichkeit der Geste. „Danke“, murmelte sie und zog die Jacke etwas enger um sich. Die Wärme von Flynn war noch da, genauso wie sein ganz leichter Parfümegeruch. Sie sah kurz an sich hinunter, dann wieder zu ihm. „Und danke… fürs Gespräch vorhin.“ Ein kleiner Moment Pause, bevor sie weitersprach. „Du könntest auch tagsüber mehr mit uns reden. Manchmal wirkt es, als würdest du dich eher raushalten.“ Sie lächelte leicht, fast entschuldigend. „Ich weiß,
Read more