Bevor ich zum Standesamt ging, hatte ich eigens veranlasst, dass man nach Sofias Vorlieben eine Auswahl an Bett- und Alltagswaren zu uns nach Hause brachte. Als ich in die Villa zurückkehrte, befand sich Elias in Sofias Zimmer. Er mühte sich unbeholfen damit ab, den Bettbezug überzuziehen. Sofia saß auf dem Bett, den Kopf leicht in den Nacken gelegt, ein heiteres Lächeln auf den Lippen, während sie ihm ab und zu mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn wischte. Ich hielt inne, blieb für einen Augenblick stehen, dann wandte ich mich zum Gehen und ging in mein eigenes Zimmer. Elias kam mir nach, stellte sich mir in den Weg, seine Stimme klang leicht gereizt. „Mia, Sofia hat einen Reinlichkeitsfimmel. Sie mag es nicht, wenn Fremde ihre persönlichen Dinge berühren. Ich musste ihr einfach helfen, bitte denk dir nichts dabei!“ Ein bitteres Gefühl stieg in mir auf. Seit wir Gefährten geworden waren, hatte ich alle Angelegenheiten im Haus allein übernommen. Selbst seine Klei
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