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Werwolf Short Stories & Novels

Discover a collection of enchanting Werwolf short stories that explore the depths of passion. Perfect for readers seeking one-hour short stories to inspire and ignite their imagination about Werwolf.
Liebe mich, wenn ich weg bin - Werwolf novels & stories
Lola
Ich starb an dem Tag, an dem ich den „Distinguished Service Award“ des Rudels erhalten sollte. Drei Stunden nach meinem Tod machten meine Eltern, mein Bruder und mein Gefährte gerade den Abschluss der Abschlussfeier, die sie für meine Schwester ausgerichtet hatten. Während meine Schwester Ella ein gemütliches Familienfoto auf Instagram postete, war ich im Keller eingesperrt. Ich versuchte, mit der Zunge über mein Handy zu wischen, um Hilfe zu rufen. Der einzige Person, die antwortete, war mein Gefährte Ryan. Alles, was er sagte, war: „Sophie, hör auf mit dem Drama. Ellas Abschlussfeier ist wichtig. Jetzt reicht's aber mit dem Theater!“ Es war das neunundneunzigste Mal, dass sie mich im Stich ließen. Und das letzte. Ich lag in einer Lache meines eigenen Blutes, und meine Lungen waren reglos. Sie dachten, ich hätte einfach einen Wutanfall und hätte mich irgendwo versteckt, und dass ich schon zu ihnen zurückkriechen würde, wenn sie mich nur genug schmoren ließen. Aber sie wussten es nicht. Ich war die ganze Zeit zu Hause. Ich war bereits tot.
Siebenmal erdrückt, das achte brach ich - Werwolf novels & stories
Noorie
„Darcy fühlt sich heute Abend schwindelig. Lass uns unsere Bindung unterdrücken, Emma. Unser Markierungsritual kann warten.“ Das waren seine genauen Worte, als ich ihn an dem Tag anrief, der eigentlich unser Markierungsritual hätte sein sollen. Es war das siebte Mal, dass er mich bat, die heilige Bindung zwischen uns – für seine Jugendliebe – zu unterdrücken. Beim ersten Mal ließ er sie unterdrücken, weil Darcys Rudel angegriffen wurde und er an ihrer Seite sein wollte. „Darcy kämpft ums Überleben, und du willst, dass unsere Schicksalsbindung mich zu dir zieht? Überzeug mich nicht davon, dass du wirklich so selbstsüchtig bist, Emma.“ Beim dritten Mal sagte er: „Darcy hat Fieber. Ich kann sie nicht allein lassen.“ Beim sechsten Mal gab er sich nicht einmal mehr die Mühe zu erklären, warum er die Hexe damit beauftragte, unsere Bindung auf brutalste Weise zu unterdrücken – er hatte es viel zu eilig, zu Darcy zu kommen. Da wir Schicksalsgefährten waren, ließ er jedes Mal, wenn er ihr nahekommen wollte, eine Hexe die Bindung zwischen uns unterdrücken. Als Alpha spürte er die Unterdrückung kaum. Für mich als Omega hingegen hinterließ sie einen Schmerz, der mich wochenlang ans Bett fesselte. Obwohl es ihn sichtlich mitnahm, mich so leiden zu sehen, bot er mir jedes Mal nur ein paar Worte der Entschuldigung und ein Bündel leerer Versprechen, es irgendwann wiedergutzumachen. Mehr bekam ich nie. Als er beim siebten Mal wieder ablehnte, mich zu markieren, und nach Hause kam, um unsere Bindung zu unterdrücken und zu Darcy zu eilen, hatte ich meine Koffer bereits gepackt. Es war das letzte Mal, dass er unsere Bindung unterdrückte. Denn beim nächsten Mal würde es keine Bindung zwischen uns mehr geben – nichts, was es noch zu unterdrücken gegeben hätte.
Vergebliche Reue, verlorene Liebe - Werwolf novels & stories
Gua Gua
Im siebten Jahr unserer Liebe erbte Leo die Alpha-Position seines verstorbenen Bruders. Und auch die Witwe seines Bruders, die vorherige Luna, seine Schwägerin im weiteren Sinne, Jasmin. Nach jeder intimen Stunde mit seiner Schwägerin tröstete mich Leo zärtlich: „Mia, du bist meine einzige wahre Gefährtin. Sobald Jasmin schwanger ist und dem Silberklauen-Rudel einen Erben schenkt, werden wir unser Bindungsritual vollziehen.“ Er sagte, dies sei die einzige Bedingung seiner Familie gewesen, damit er das Silberklauen-Rudel übernehmen könne. In dem halben Jahr seit unserer Rückkehr zum Silberklauen-Rudel schlief er hundertmal mit Jasmin. Anfangs nur einmal im Monat, jetzt übernachtet er täglich bei ihr. Nach der hundertsten durchgewachten Nacht, in der ich auf ihn wartete, wurde Jasmin endlich schwanger. Gleichzeitig erreichte mich die Nachricht, dass er und Jasmin das Bindungsritual vollziehen würden. Als unser Sohn davon hörte, fragte er mich verwirrt: „Mama, haben sie nicht gesagt, dass Papa das Bindungsritual mit der Luna vollziehen wird, die er liebt? Warum holt er uns noch nicht nach Hause?“ „Weil die Luna, die er liebt, nicht Mama ist.“ Ich strich meinem Sohn über den Kopf. „Aber das macht nichts, Mama bringt dich zu unserem eigenen Zuhause.“ Was Leo nicht weiß: Als einzige Tochter des Alphakönigs des Nordens war mir die Position der Luna im Silberklauen-Rudel noch nie wichtig.
Ich töte den Erben meines Alphas - Werwolf novels & stories
Crystal K
Ich wurde in dem Jahr wiedergeboren, in dem der Vampirkrieg ausbrach. Meine erste Tat: Ich machte den Welpen los. Den Welpen meines Gefährten. Des Alphas Lucas. In meinem letzten Leben deckte er seine Jugendfreundin Sarah, als sie sich mit einem Vampir verpaart hatte. Er nahm meinen reinblütigen Welpen und tauschte ihn gegen ihr halbblutiges Mischlingskind aus. Sie brandmarkten mich als Verräterin. In einem silbernen Verlies quälten sie mich zu Tode. Mein eigener Sohn — von Sarah gegen mich aufgehetzt und verbogen — stand über meiner Leiche und wünschte mir, ich möge in der Hölle verderben. Als ich wieder die Augen aufschlug, war ich drei Monate schwanger. Ich zögerte nicht. Ich ging direkt zur Hütte der Hexe und trank das Gift, das sie mir gegeben hatte. Als mir das Leben entwich, öffnete ich eine weitere Flasche: einen teuren Täuschungstrank. Er täuscht den Herzschlag eines Welpen vor. Er verbreitet den Geruch einer schwangeren Frau. Lucas braucht ein Kind, das für Sarahs Verbrechen herhalten muss. Gut dann. Ich werde ihn täuschen. Dieses Mal habe ich keine Schwäche.
Krone? Nimm den Müll! - Werwolf novels & stories
Mountain River
Nach meinem Abschluss verbrachte ich ein Jahr als Praktikantin bei meiner Mentorin, einer Heilerin, draußen im neutralen Gebiet – keine Rudel, keine Gesetze und niemand, der mich beschützte. Mein Bruder, der Lykaner-Vorsitzende aller Werwölfe, wurde darüber fast wahnsinnig. Er hatte panische Angst, dass ich mich in irgendeinen Einzelgänger verlieben und impulsiv eine leichtsinnige Gefährtenbindung eingehen würde. Deshalb wählte er persönlich einen arrangierten Gefährten für mich aus – Falcon Sterling, den Alpha des stärksten Rudels in Nordmeer. Er war attraktiv und gefährlich, eine lebende Legende. Mein Bruder befahl mir, für die Paarungszeremonie nach Hause zu kommen, also blieb mir nichts anderes übrig, als eine Luna-Krone auszusuchen. Im Juweliergeschäft fiel mein Blick sofort auf eine Krone aus purem Silber, besetzt mit Diamanten. Gerade als ich danach griff, schnitt eine schrille Frauenstimme dazwischen: „Die, die sie in der Hand hält, gefällt mir. Die nehme ich. Geben Sie her.“ Bevor ich reagieren konnte, riss mir der Verkäufer die Krone aus den Händen und kratzte dabei fast meine Haut auf. Ich richtete mich auf und zwang mich zur Ruhe. „Schon mal was von ‚Wer zuerst kommt, mahlt zuerst‘ gehört? Ich habe sie zuerst gesehen. Ist das hier etwa üblich?“ Die Wölfin drehte sich langsam zu mir um und musterte mich mit einem langen, spöttischen Blick. „Diese Krone kostet 300.000 Euro. Bist du sicher, dass du dir das leisten kannst, Dorfmädchen? Ich bin mit dem Alpha des Silbermond-Rudels aufgewachsen, mit Falcon Sterling. Hier bestimme ich die Regeln.“ Ich starrte sie an und musste fast lachen. War das nicht lustig? Falcon war zufällig mein arrangierter Gefährte. Ich zog mein Handy heraus und wählte die Nummer. „Hey, Falcon. Deine entzückende Jugendfreundin hat mir gerade die Luna-Krone geklaut, die ich bei der Paarungszeremonie tragen soll. Was meinst du, was ich dagegen tun sollte?“
Einst war ich sein Fehler, jetzt bin ich sein Bedauern - Werwolf novels & stories
Mountain River
Der größte Fehler meines Lebens war, mich in meinen Stiefbruder – Alpha Cayden Gates zu verlieben. Ich war zwölf, als meine Mutter wieder heiratete. Er war der Einzige im neuen Rudel, der mich freundlich behandelte, und ich verliebte mich auf den ersten Blick in ihn. Mit sechzehn wurde ich von Einzelgänger-Wölfen angegriffen. Er stellte sich allein zehn von ihnen entgegen, um mich zu beschützen. Mit achtzehn wurde er durch Silber vergiftet und wäre beinahe gestorben. In diesem Moment teilte mir meine Wölfin mit, er sei mein Schicksalsgefährte. Ohne zu zögern spendete ich mein Knochenmark, um sein Leben zu retten. In jener Nacht sah ich ihn bleich und schlafend daliegen. Ich konnte nicht anders, als seine Lippenwinkel zu küssen. Genau in diesem Moment öffnete er die Augen und sein Gesicht rötete sich. „Tessa, wir sind Geschwister. Du darfst diese Grenze nicht überschreiten.“ Von da an mied er mich, als wäre ich ein Fehler, den er sich nicht leisten durfte. Bei seiner Verlobten Rosie Lloyd wurde eine seltene Blutkrankheit diagnostiziert. Ich war die einzige passende Spenderin. Zum ersten Mal flehte er mich an: „Wenn du sie rettest, erfülle ich dir jeden Wunsch.“ Doch ich war nach der Knochenmarkspende völlig geschwächt. Eine Blutspende hätte mich töten können. Ich sagte nein – und Rosie starb. Er vergoss keine Träne, als wäre nichts geschehen. Doch auf ihrer Beerdigung zerschmetterte er vor allen Augen das Porträt, das ich von ihm gemalt hatte, und sagte kalt: „Wie widerlich, von einem Leben mit dem eigenen Bruder zu träumen.“ Damit wurde ich zur Schande, zum lebenden Gespött. Demütigung und Verzweiflung verschlangen mich, bis ich wie in Trance in den See stürzte und ertrank. Als ich die Augen wieder öffnete, war ich zurück in dem Moment, als er mich um Blut anflehte. Ich sagte ruhig zu. Es war die letzte Schuld, die ich der Familie Gates zurückzahlte. Cayden, von jetzt an ist es vorbei. Zwischen uns gibt es nichts mehr.
Seine Reue, Mein Thron - Werwolf novels & stories
Crystal K
Kurz vor unserer Paarungszeremonie erzählte mir mein Gefährte, Alpha Damien, er müsse eine Omega aus unserem Rudel, Seraphina, vorübergehend markieren. Er behauptete, sie hätte die Mondkrankheit und würde sterben, wenn er sie nicht markierte. Ich wehrte mich dagegen, aber am nächsten Tag zog er Seraphina direkt in das Penthouse des Packhauses ein. Die Suite, die für die zukünftige Luna bestimmt war. Meine Suite. Um mich zu beruhigen, ging er sogar auf die Knie, mit roten Augen, als er versprach: „Sobald sie in Sicherheit ist, werde ich die Markierung entfernen. Du wirst immer noch meine einzige Luna sein.“ Aber dann suchte mich Seraphina auf, mit einem medizinischen Bericht in der Hand. Sechs Wochen schwanger. Sie hatten ihre Markierungszeremonie bereits lange abgehalten, bevor Damien überhaupt zu mir kam. Mein Herz zerfiel zu Asche. Mein Stift grub sich in den Kalender und ritzte ein wütendes X über das Datum, das für unsere Paarungszeremonie bestimmt war. Dann öffnete ich meinen Laptop und antwortete auf die E-Mail der Europäischen Gilde der Lorbeerheiler. „Ich nehme Ihre Einladung an. Ich reise am Tag der Paarungszeremonie ab.“
Mein Sohn nennt seinen Vater jetzt „Alpha“ - Werwolf novels & stories
Echo
Nachdem ich begriffen hatte, dass mein Alpha und Gefährte Bruce seine Ex-Gefährtin Fiona und ihren Welpen nicht loslassen konnte, brachte ich unserem Sohn bei, ihn „Alpha Bruce“ zu nennen. Als unser Sohn Fieber bekam, rief Fiona meinen Gefährten mitten in der Nacht zu sich. Ich legte die Hand auf die glühende Stirn meines Kindes und ließ ihn sagen: „Auf Wiedersehen, Alpha.“ Als Bruce die Geburtstagsfeier absagte, die er unserem Sohn versprochen hatte, nur weil Fiona weinend anrief und sagte, ihr eigener Sohn habe keinen Vater, hob ich nicht einmal den Blick. Ich ließ unseren Sohn den Gästen nur erklären: „Der Alpha hat etwas Wichtiges zu erledigen.“ Unser Sohn zögerte jedes Mal sehr lange. Bis Bruce endlich begriff, wie sehr er uns im Stich gelassen hatte. Er schlug vor, ein Familienfoto machen zu lassen. Doch im Fotostudio rief Fiona wieder an. Sie weinte am Telefon. „Bruce, kannst du bitte kommen und so tun, als wärst du Tonys Vater? Die Kinder in der Kita machen sich über ihn lustig, weil er keinen hat...“ Schuld flackerte über Bruces Gesicht. Er wollte sich gerade zu unserem Sohn hinunterknien und es ihm erklären. Doch dieses Mal brauchte unser Sohn kein Zeichen von mir. Er hob nur die Hand und winkte. „Schon gut, Alpha Bruce. Gehen Sie zu Ihrem anderen Welpen. Mama und ich reichen für das Familienfoto.“
Mein Alpha-Gefährte Grub Mein Grab Auf - Werwolf novels & stories
Margot
Als ich nach einer Injektion mit einer gewaltigen Dosis Wolfsgift gelähmt im Bett lag, gab mein Alpha-Gefährte das Gegenmittel, das ich gefunden hatte, zuerst seiner ersten Liebe. Ich musste ihn anflehen, mir wenigstens einen kleinen Teil des Gegenmittels zu überlassen, damit ich noch drei Tage überleben und nach einem anderen Heilmittel suchen könnte. Doch der Alpha wollte nichts davon hören. Er brüllte mich an: „Julia liegt im Sterben, und du tust immer noch so, als wärst du krank! Hör auf mit deiner Eifersucht, enttäusch mich nicht noch mehr!“ Auf Befehl des Alphas wurde ich in einem Zimmer eingesperrt. Schließlich starb ich an der Wolfsgiftvergiftung, und als der Alpha von meinem Tod erfuhr, grub er wie von Sinnen mein Grab auf.
Nicht mehr auf seine Markierung warten - Werwolf novels & stories
Serein M
Sieben Jahre. Zwischen meinem vorherbestimmten Gefährten, Alpha Julian, und mir gab es nur eine einzige Frage: Ja oder Nein. „Ja“ bedeutete, dass er nach Hause kam. „Nein“ bedeutete, dass er zu Chloe ging – seiner Freundin aus Kindertagen. Achtundneunzig Mal. Jedes Mal, wenn ich ihn brauchte, entschied er sich für sie. Heute Abend findet unsere Gefährtenzeremonie statt. Ein einziger Biss in meinen Hals genügt, und unsere Verbindung wird für immer besiegelt. Der Festsaal strahlt im hellen Licht. Älteste und Rudel-Eliten heben ihre Gläser und beglückwünschen mich dazu, den Obersten Alpha endlich für mich gewonnen zu haben. Aber sein Handy hört nicht auf zu vibrieren. Ich weiß, dass Chloe schreibt. Ihre „verletzte innere Wölfin“ gerät angeblich wieder außer Kontrolle. Julian spannt sich an, bereit, jeden Moment davonzustürmen. Ich lege meine Finger auf seine Hand. „Heute ist unsere Gefährtenzeremonie. Musst du wirklich gehen?“ Er umfasst meine Hand, streicht mit dem Daumen sanft über meine Fingerknöchel. „Chloes innere Wölfin ist schwer verletzt. Ohne mich schafft sie es nicht. Ich bin gleich wieder da. Vertrau mir.“ Er vergräbt das Gesicht an meinem Hals, atmet meinen Duft tief ein und sagt: „Du bist meine vorherbestimmte Gefährtin. Meine einzige Luna.“ Dann löst er sich von mir und geht ohne den geringsten Moment des Zögerns zur Tür – genau wie all die Male zuvor. Was er jedoch nicht weiß: In dem Augenblick, in dem er den Saal verlässt, lässt er nicht nur dieses Fest hinter sich, sondern verschwindet für immer aus meinem Leben.
Er wählte einen Erben – und ich täuschte ich meinen Tod vor - Werwolf novels & stories
Crystal K
Mein Schicksalsgefährte Dexter wurde zum Alpha-König, als sein Bruder starb. Er erbte die Krone, die Macht ... und die verwitwete Gefährtin seines Bruders, Jenica. Nur weil ich, ein Halbblut, es jahrelang nicht geschafft hatte, ihm einen reinblütigen Erben zu schenken. Er sagte mir, er müsse Jenica markieren, und der Schmerz hätte mich beinahe zerbrochen. Aber er hielt mich fest, küsste meine Tränen und schwor, sein Wolf, sein Schicksal, habe nur mich gewählt. Dass ich immer seine eine und einzige Luna sein würde. Ich glaubte ihm. Und trotzdem verbrachte er jede Nacht in ihrem Bett. Dann wurde Jenica schwanger. Während das Rudel feierte, jagte Dexter mich aus der Luna-Suite – nur damit ihr Welpe in der reinsten Mond-Aura des Rudels zur Welt kommen konnte. Als ich spürte, wie unsere Gefährtenbindung Faden für Faden, schmerzhaft, auseinanderfiel, schickte ich einer Freundin in der Menschenwelt eine letzte, codierte Nachricht. „In vier Tagen holst du mich hier raus.“ In dieser Nacht traf ich eine Entscheidung. Meine Zeit als seine Gefährtin war vorbei.
Wiedergeboren – Luna lässt alles für immer - Werwolf novels & stories
Moore
Ich war sieben Jahre lang in einer Beziehung mit dem besten Freund meines älteren Bruders, Alpha Alexander Parker. Doch es gab eine Wendung – diese Beziehung war ein Geheimnis. Eines Tages, nachdem er zu viel selbstgebrannten Schnaps getrunken hatte, sagte Alexander im Rausch zu mir: „Willow, Stella ist jetzt mit einem Welpen schwanger. Wenn sie keinen Gefährten hat, wird sie von den Ältesten aus dem Rudel verbannt. Ist es in Ordnung, wenn ich ihr vorerst die Position der Luna gebe?“ In ruhigem und sanftem Ton antwortete ich: „Okay.“ In meinem früheren Leben stimmte ich Alexanders Vorschlag nicht zu. Ich bestand auch darauf, die Paarungszeremonie mit ihm abzuhalten. Währenddessen wuchs Stellas Bauch mit den vergehenden Wochen immer weiter. Am Ende konnte sie es nicht mehr verbergen. Die wütenden Ältesten verstießen sie schließlich aus dem Rudel. Nachdem Stella fort war, kam Alexander nicht mehr nach Hause, und er sprach kein Wort mehr mit mir. Ich wusste, dass er mir für alles die Schuld gab. Einige Zeit später starb ich an überwältigender Schuld und Depression. Als ich dabei war, meine Augen zu schließen, sah ich, wie Alexander erschrocken in mein Zimmer stürmte. Stella, die eigentlich aus dem Rudel verstoßen sein sollte, folgte ihm mit einem Welpen in ihren Armen. In diesem Moment erkannte ich schließlich, dass Alexander zwar Stellas Retter war, aber niemals der passendste Gefährte für mich war. Jetzt, da ich wiedergeboren wurde, lehnte ich seinen Vorschlag nicht ab. Stattdessen entschied ich mich, alle Verbindungen zu ihm abzubrechen, damit er und Stella glücklich bis ans Ende ihrer Tage leben konnten.
Luna – Countdown zum Abschied - Werwolf novels & stories
Rotes Laub
Als Kane bemerkte, dass ich drei Tage lang keinen Streit mehr mit ihm angefangen hatte, stellte er endlich eine Gedankenverbindung zu mir her. Seine Stimme drang in meine Gedanken und klang ungewöhnlich erfreut. „Offenbar hast du endlich verstanden, dass die Regeln des Schwarzkiefer-Rudels nicht nur zum Schein existieren.“ „Da du endlich gelernt hast, dich zu benehmen, bekommst du die Zugangsgenehmigung zur Mondquelle. Und hör künftig auf, Serena wegen jeder Kleinigkeit Schwierigkeiten zu machen.“ Ich antwortete nicht. Ich senkte nur den Blick auf die Blutspuren, die noch immer zwischen meinen Beinen zu sehen waren. Kane hielt meine Ruhe wohl für Gehorsam. In seinen Augen beugte ich mich ihm und Serena endlich. Es war kaum zu glauben, dass ich als Luna ausgerechnet bei Beta Serena die Erlaubnis beantragen musste, die Mondquelle zu nutzen, um meinen ungeborenen Welpen zu retten. Nur weil Kane mich für unerfahren in Rudelangelegenheiten hielt, übertrug er Serena sämtliche Befugnisse, die mir als Luna zustanden. Vor drei Tagen wurde der Herzschlag meines ungeborenen Welpen noch instabiler. Ich beantragte erneut, in der Mondquelle baden zu dürfen. Serena lehnte meinen Antrag jedoch ab, weil die Unterlagen angeblich unvollständig waren. Dadurch erlitt ich eine Fehlgeburt. Über die Gedankenverbindung antwortete ich Kane ganz ruhig. „In Ordnung. Danke.“ Er wusste nicht, dass dies meine letzte Antwort war. Morgen gehe ich endgültig.
Nicht der Erbe, den er beschützte - Werwolf novels & stories
Cyathia
An dem Tag, an dem die sterbende erste Liebe meines Gefährten in die Wehen ging, stellten seine Eltern zehn Krieger vor meine Tür. Sie taten das nur, um mich daran zu hindern, in den Geburtsraum zu stürmen und die Geburt des Erben von Alpha Kaelen zu ruinieren. Doch ich erschien nicht, nicht einmal, als die Schreie eines Neugeborenen die Luft erfüllten. Seine Mutter, die ehemalige Luna, hielt die Hand der anderen Wölfin und seufzte erleichtert. „Liana, mit uns hier wird diese unfruchtbare Elara dir oder dem Jungen niemals etwas antun!“ Kaelen tupfte den Schweiß von Lianas Stirn, seine Augen waren voller Zuneigung. „Mach dir keine Sorgen, mein Vater hat Männer an den Grenzen des Rudels postiert. Wenn Elara es wagt, Ärger zu machen, werden wir sie für immer verbannen!“ Er entspannte sich erst, als er sicher war, dass ich nicht kommen würde. Er verstand es nicht. Alles, was er wollte, war, seiner sterbenden ersten Liebe ein Kind zu schenken, ein Vermächtnis. Warum konnte ich nicht verständnisvoller sein? Als er das schlafende Junge betrachtete, erschien ein zufriedenes Lächeln auf seinem Gesicht. Er dachte, wenn ich einfach auftauchen und mich bei Liana entschuldigen würde, würde er mir all unsere früheren Streitigkeiten verzeihen. Er wäre sogar bereit gewesen, mich nach der Geburt zu trösten, mich vielleicht sogar dem Namen nach zur Mutter des Jungen zu machen, damit ich meinen Titel als Luna behalten konnte. Doch das wusste er nicht. Ich hatte gerade meinen Antrag beim Hohen Rat eingereicht. In einer Woche gab ich meinen Status im Rudel auf, verließ es mit den Jungen in meinem Bauch und sah ihn nie wieder.
Die verbannte Luna sprang ins Silber - Werwolf novels & stories
Cocojam
Nach drei Jahren der Verbannung aus meinem Rudel lernte ich endlich, mich zu unterwerfen. An dem Tag, an dem ich zurückkehrte, drängte mich mein Schicksalsgefährte, Alpha Kane, an der Klippe mit einer kalten Warnung in die Enge. „Wenn du je wieder auch nur eine Kralle an Isla legst, werde ich –“ Bevor er zu Ende sprechen konnte, schlug ich meine Hand gegen einen scharfkantigen Felsen. Einmal. Zweimal. Bis das Krachen zersplitterter Knochen durch die Luft hallte. Er starrte auf meine schlaffe, zerfetzte Hand. Sie heilte nicht sofort, wie sie es eigentlich sollte. Zum ersten Mal bröckelte seine unerschütterliche Alpha-Fassung. Zurück im obersten Stockwerk des Rudelhauses verhöhnte mich die von meinen Eltern adoptierte Omega auf dem Balkon. „Und wenn du die Blutlinie des ehemaligen Alphas in dir trägst? Ich bin die zukünftige Luna!“ Mit einem hämischen Grinsen grub sie sich die Nägel in ihren eigenen Arm, bis Blut floss. Dann kreischte sie auf. „Aurora! Wenn du mich so sehr hasst, gehe ich! Bitte, tu meinem Baby nur nichts!“ Mein Gefährte und mein Bruder stürmten gerade noch rechtzeitig herein und sahen das. Im selben Augenblick entfesselten sie ihre furchterregenden Alpha- und Beta-Auren und drückten mich zu Boden. Der erstickende Druck zermalmte fast meine Wölfin. „Du bist nicht mehr zu retten!“, knurrte Kane. „Wenn Isla oder ihrem Welpen etwas zustößt, wische ich dich vom Angesicht der Erde!“ Ich nickte unterwürfig. Ich drehte mich um und ging schnurstracks hinunter ins Verlies des Rudels. Ohne auch nur einen Moment zu zögern warf ich mich in das Verhörbecken – ein Becken mit hochkonzentriertem flüssigem Silber. Aufspritzendes Silber verbrannte die Haut meiner Eltern, als sie die Tür aufrissen. Meine Mutter stieß einen entsetzlichen Schrei aus und fiel auf der Stelle in Ohnmacht. Mein Vater überwand die höllischen Schmerzen, tauchte seine Hände in das Becken und zog mich heraus. Mein stets kalter und mächtiger Alpha-Gefährte erstarrte derweil. Er stand da, zitterte unkontrolliert und brachte kein einziges Wort heraus. Die Qual der Silberverbrennungen riss durch jeden Nerv, doch ich lächelte. Vor drei Jahren wurde ich verbannt, weil ich ihre Anerkennung nie hatte gewinnen können. Das System hatte mir gesagt: Zeige bis zum Tod absolute Unterwerfung, und es wird dich mit Milliarden von Euro belohnen und dich in deine echte Welt zurückschicken.
Übergriff – doch ich bin weibliche Alpha - Werwolf novels & stories
Bagel
„Er hat mich dazu gezwungen! In dieser Nacht hat er mich geschwängert.“ Vor dem Obersten Werwolf-Rat, bei einem öffentlichen Prozess, der für die ganze Welt live übertragen wurde, hielt eine niederrangige Omega namens Selena ihren Bauch und beschuldigte mich. „Ich habe versucht, mich zu wehren, aber seine Alpha-Präsenz hat mich vollständig gelähmt. Er hat jemandem das Bein gebrochen, der ihn aufhalten wollte!“ Draußen vor der Ratshalle schwenkten wütende Demonstranten Schilder und brandmarkten mich mit ihren Rufen als Monster, das nicht weiter denken konnte als bis zu seinem Schwanz. Online wurde jeder Kommentarbereich von derselben Forderung überschwemmt: „Richtet dieses Alpha-Monster hin!“ Die Aktie der Blackstone-Gruppe, das Imperium, das ich aus dem Nichts aufgebaut hatte, stürzte ab. Selbst die Ältesten, die ich selbst in ihre Positionen erhoben hatte, rissen sich nun gegenseitig darum, mir meinen Alpha-Titel zu entreißen. Als der Vorsitzende den Hammer niedersausen ließ, trat ich vor und hob langsam die Hände, um mein Hemd aufzuknöpfen. „Ich bin eine weibliche Alpha.“ „Also, bitte, sag mir, vor der gesamten Werwolf-Welt, wie ich dich schwängern konnte, obwohl ich nicht mal das dafür habe?“
Wölfinsschwund – Alphas Wahnsinn - Werwolf novels & stories
Shirley
Beim neunundneunzigsten Mal, dass mein Alpha-Gefährte unsere Gedankenverbindung kappte, war ich bereits in der Endphase des Wolfsgeistverfalls. Ich schleppte meinen gebrochenen Körper in die Rathalle. Die kalten Marmorstufen schabten an meinen Fußsohlen, und mit jedem Schritt durchzog ein stechender Schmerz meine Brust. „Ich bin hier, um einen Antrag auf Verlassen des Rudels zu stellen.“ Der Ratsbeamte musterte meine blasse, gebeugte Gestalt mit mitleidigem Blick und fragte leise: „Sind Sie sich ganz sicher? Sie würden damit den Schutz des Rudels verlieren.“ Seit meiner Kindheit war meine Wölfin unstet, sodass ich stets kränklich und schwach war. Seit mein Vater meine adoptierte Schwester Lydia nach Hause brachte, als ich zehn war, behandelten mich meine Eltern wie eine Schande für die Familie. Obwohl ich jahrelang seine markierte Gefährtin war, versprach Caleb mir niemals eine Luna-Zeremonie. Er nahm mich selten zu Rudelversammlungen mit, kaum jemals. Infolgedessen wusste kaum jemand im Rudel, wer ich war. „Das spielt keine Rolle“, sagte ich mit erstaunlich ruhiger Stimme, trotz aller Anstrengung. „In drei Tagen werde ich ohnehin sterben.“
Zwillinge, nachdem sie ihre Stiefschwester wählten - Werwolf novels & stories
Alyssa J
Meine Schwester Aurora und ich hatten uns mit Zwillings-Alphas gepaart. Fünf Monate nach Beginn meiner Schwangerschaft wurde ich von einer Gruppe Streunerwölfe angegriffen. Ich versuchte, meinen Alpha-Gefährten Alexander über den Gedankenbund zu erreichen. Aber er ignorierte mich – neunmal. Die Streuner umzingelten mich, bissen in meine Arme und Beine, rissen mit jedem Angriff Fleisch heraus. Schmerz durchzuckte meinen ganzen Körper. Mit einem letzten verzweifelten Ruf erreichte ich ihn ein zehntes Mal. Diesmal durchbrach Alexanders kalte Stimme meinen Geist: „Hast du dein Theater bald beendet? Meine Schwester Vicky wurde entführt. Belästige mich nicht weiter.“ Victoria war ihre Stiefschwester – diejenige, die sie wirklich liebten. Nun hielt sie nichts mehr zurück. Die Streuner stürzten sich auf mich. Einer riss mir mit den Fängen den Bauch auf. Ich sah entsetzt zu, wie sie mein ungeborenes Kind in Stücke rissen. Als ich dem Tod nahe war, fand Aurora mich – sie kämpfte gegen die Angreifer. Doch es waren zu viele. Bald lag auch sie schwer verletzt und blutend neben mir. Sie rief ihren Gefährten Ethan über den Gedankenbund, doch alles, was sie erhielt, war: „Ich suche nach Vicky. Belästige mich nicht.“ Aurora blieb keine Wahl. Sie verwandelte sich und schleppte mich auf ihrem Wolfskörper davon. Sie raste den Berg hinunter, doch ein plötzliches Gewitter löste einen Erdrutsch aus und begrub uns unter Matsch und Geröll. Zum Glück fanden Grenzwachen uns rechtzeitig. Aurora und ich überlebten nur knapp. Als ich im Rudelkrankenhaus aufwachte, war mein erster klarer Gedanke: Den Gefährtenbund lösen.
Lügen im Mondlicht - Werwolf novels & stories
Ding
Ich war es, die Kane Blackwood das Herz gebrochen hatte. Er war der Alpha-Erbe, mein Freund seit Kindertagen. Und ich hatte ihn so brutal von mir gestoßen, dass er bis zur Nordfeste ging. Sieben Jahre blieb er dort. Nun war er zurück. Mit einer anderen Frau an seiner Seite. Ihre Paarungszeremonie wollten sie hier abhalten, in unserem Rudel. In derselben Woche eröffnete mir die Rudelhexe ihr Urteil: Noch drei Monate. Als meine Mutter mich nach draußen schob, damit ich ihn sehen konnte, verzogen sich Kanes Lippen zu jenem grausamen, höhnischen Lächeln, das ich nur zu gut kannte. Seine dunklen Augen glitten von Kopf bis Fuß über mich – über den Rollstuhl, meine dürren Arme, mein bleiches Gesicht. „Na so was“, sagte er mit tiefer, schneidender Stimme. „Sieben Jahre, und du siehst erbärmlich aus. Nicht einmal laufen kannst du noch?“ Ich zog den Ärmel hinunter und verbarg die Narben – jene silbrigen Linien, die Jahre gescheiterter Behandlungen hinterlassen hatten. Dann zwang ich meine Stimme zur Ruhe. „Ich bin gestürzt. Habe mir etwas gebrochen. Mehr nicht.“ Kane stieß ein kurzes, kaltes Lachen aus. „Natürlich. Wie auch immer, meine Paarungszeremonie steht kurz bevor. Du solltest Vivras Trauzeugin sein.“ Ich lächelte zurück. Im Lauf der Jahre war ich gut darin geworden, selbst durch den Schmerz hindurch zu lächeln. „Tut mir leid, aber ich gehe bald fort. Irgendwohin, weit weg.“ Dann tätschelte ich die Hand meiner Mutter. Sie sagte kein Wort. Sie umklammerte nur die Griffe meines Rollstuhls und schob mich zurück ins Haus. Ich sah nicht zurück.
Mein Gefährte wählte den Sohn seiner Ex – und ich verschwand - Werwolf novels & stories
Alyssa J
Meine beste Freundin Ada hatte Mitleid mit mir, weil ich seit acht Jahren in Theo verliebt war. Als unsere Wölfe einander als Gefährten erkannten, gab Ada mir einfach ein krafterhöhendes Kraut und schickte mich in Theos Bett. Berauscht von meinem Duft, hat Theo mich wie ein Besessener beansprucht. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, erklärte er kühl, dass er der Markierungszeremonie zustimmte. Doch schon kurz nach der Markierung reiste Theo immer wieder zu Rudeln nach Europa und blieb ganze fünf Jahre lang weg. Ich zog unseren Sohn Alex allein groß und wartete im Rudelhaus auf seine Rückkehr. Aber er kam nie zurück und sagte mir nur, dass er keine Welpen möge. Bis zu Alex’ Geburtstagsfeier, als ich ein Video sah, in dem ihm jemand eine Frage stellte: „Theo, was war dein glücklichster Moment?“ Er antwortete gleichgültig: „Letzte Woche in Europa, nachdem ich Marcus ins Bett gebracht hatte, habe ich Claire mit an den Esstisch im Wohnzimmer genommen.“ Zwischen Pfiffen und Jubel wurde mir plötzlich eiskalt an Händen und Füßen. Claire war seine Ex-Freundin, Marcus ihr Sohn. Man erzählte, Theo habe die letzten fünf Jahre mit ihnen in Europa gelebt – also stimmte alles. Mein Herz war vollkommen gebrochen. Ich reichte beim Alpha-Rat die Auflösung der Gefährtenbindung ein und verließ Nordamerika mit meinem Sohn. Unsere Rudelregistrierung ließ ich löschen.
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