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Kapitel 2

ผู้เขียน: Moore
Bevor ich zum Standesamt ging, hatte ich eigens veranlasst, dass man nach Sofias Vorlieben eine Auswahl an Bett- und Alltagswaren zu uns nach Hause brachte.

Als ich in die Villa zurückkehrte, befand sich Elias in Sofias Zimmer. Er mühte sich unbeholfen damit ab, den Bettbezug überzuziehen. Sofia saß auf dem Bett, den Kopf leicht in den Nacken gelegt, ein heiteres Lächeln auf den Lippen, während sie ihm ab und zu mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn wischte.

Ich hielt inne, blieb für einen Augenblick stehen, dann wandte ich mich zum Gehen und ging in mein eigenes Zimmer.

Elias kam mir nach, stellte sich mir in den Weg, seine Stimme klang leicht gereizt.

„Mia, Sofia hat einen Reinlichkeitsfimmel. Sie mag es nicht, wenn Fremde ihre persönlichen Dinge berühren. Ich musste ihr einfach helfen, bitte denk dir nichts dabei!“

Ein bitteres Gefühl stieg in mir auf. Seit wir Gefährten geworden waren, hatte ich alle Angelegenheiten im Haus allein übernommen. Selbst seine Kleidung für den nächsten Tag legte ich ihm stets am Vorabend bereit.

Und jetzt war er es, der freiwillig einer anderen Frau das Bett machte.

„Ich weiß, das ist schon richtig so. Sofia ist schließlich schwanger. Solche Arbeiten, bei denen man sich bücken muss, sollte sie wirklich anderen überlassen.“

Ich nickte sanft und sprach mit verstehendem Ton.

Elias entspannt sich daraufhin ein wenig. Er beugte sich zu mir und hauchte mir einen Kuss auf die Stirn.

„Seit wann bist du nur so vernünftig geworden?“

Dann schien ihm etwas einzufallen, und er sagte:

„Übrigens, in ein paar Tagen ist Sofias Geburtstag. Sie hat noch nie ein Geburtstagsfest gefeiert. Nach dem Tod ihrer Eltern war da niemand mehr, der diesen Tag mit ihr begehen wollte.“

Bei diesen Worten seufzte Elias leise.

So sehr ich mich auch bemühte, mir seine Zuneigung zu Sofia nicht zu Herzen zu nehmen – in meinem Innern schmerzte es dennoch.

Mein eigener Geburtstag fiel in dieselben Tage. Früher reservierte Elias jedes Jahr frühzeitig einen Festsaal, suchte sorgsam Geschenke aus und bereitete mir eine glanzvolle Feier.

Doch in diesem Jahr schien er es vergessen zu haben.

Trotzdem nickte ich und sagte sanft:

„Schon gut, ich werde mich um alles kümmern. Die Feier wird ganz nach ihren Wünschen gestaltet.“

Elias erstarrte einen Moment; in seinen Augen flackerte ein Anflug von Verwirrung.

Früher hatten wir ihretwegen so oft gestritten, und nun wollte ich freiwillig Sofias Geburtstagsfeier ausrichten. Elias schien noch nicht zu begreifen, was ihn überraschte.

Er öffnete den Mund, schwieg dann aber und nickte schließlich nur.

„Mach einfach, wie du es für richtig hältst. Ihr Bauch ist schon sehr groß, also halte alles, was zu aufwendig wäre, lieber schlicht.“

Ich schluckte meine Enttäuschung hinunter und antwortete leise, dass ich es so tun würde.

Sein Blick wurde weich, und er wollte mit mir gemeinsam ins Zimmer gehen. Doch ich hielt ihn sanft zurück.

„Geh zu Sofia. Für sie ist es sicher beschwerlich, allein Ordnung zu schaffen. Hilf ihr ruhig.“

Er runzelte unzufrieden die Stirn.

„Kannst du es wirklich so leicht ertragen, wenn ich mit ihr allein bin?“

Früher hätte mich der bloße Gedanke daran vor Eifersucht verzehrt. Dieses Mal aber schüttelte ich nur den Kopf.

„Natürlich. Natürlich. Sie ist schließlich nur deine enge Kindheitsfreundin, oder? Es ist selbstverständlich, dass du dich um sie kümmerst.“

Nach meiner Wiedergeburt wollte ich mich nicht mehr zwischen ihn und Sofia stellen.

Elias sah mich liebevoll an; an seinen Lippen erschien ein zufriedenes Lächeln.

„Mia, du bist endlich vernünftig geworden. Sofia hat so viel durchgemacht – wir sollten uns gut um sie kümmern. Bitte sei nicht mehr so unnötig eifersüchtig wie früher.“

Ja, in Zukunft würde ich auch keine Eifersucht mehr für ihn empfinden. Ich würde ihn sogar eigenhändig Sofia überlassen, damit sie glücklich zusammen sein könnten.

In den folgenden zwei Tagen tat ich alles in meiner Macht Stehende, um Sofias Geburtstagsfeier vorzubereiten. Ob es um die Gestaltung des Veranstaltungsortes ging oder um die Herkunft der Sahne für den Kuchen, jedes Detail überprüfte und bestätigte ich persönlich.

Sogar die Blumen, die zur Dekoration dienten, hatte ich zu einem hohen Preis aus dem Düsterwald beschafft – Mondrosen. Der gesamte Saal erstrahlte in erlesenem Luxus.

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