Henrik starrte in das kindliche Gesicht des Jungen, mit dem ihn keinerlei Blutsverwandtschaft verband. Seine Brust hob und senkte sich heftig. Schließlich schloss er kurz die Augen. Als er sie wieder öffnete, war sein Blick kalt und entschlossen.„Bringt ihn zurück zu den Jensens“, sagte er heiser.Für Henrik kam es nicht infrage, den Bastard eines anderen Mannes großzuziehen.Nachdem Chiara und der Säugling fortgebracht worden waren, wirkte die eben noch so volle Trauerhalle auf einmal weit und totenstill.Henrik blieb reglos stehen. Obwohl noch viele Menschen um ihn herum waren, überkam ihn eine Einsamkeit, die ihm bis in die Knochen drang.Einst hatte er alles gehabt: seine Mutter, seine Frau und sein Kind, dazu Yuna, die er über alles liebte. Um ihn herum war es stets lebhaft und warm gewesen.Nun lag seine Familie in Trümmern. Die Menschen, die ihm am nächsten gestanden hatten, waren tot oder hatten sich von ihm abgewandt.Namenlose Panik und Leere erfassten ihn.Abrupt griff er n
続きを読む