Schon wenig später schwanden Konrad die Kräfte, und er fiel in einen tiefen Schlaf.Der Arzt erklärte, der Patient brauche Ruhe, und bat alle, das Zimmer zu verlassen.Kaum hatten sie das Krankenzimmer verlassen, war von der bedrückten Stimmung nichts mehr zu spüren. Henriks Unterstützer im Familienrat strahlten vor Genugtuung.Rolf Wolfhardt trat zu Hartmut Wolfhardt. Seine Stimme triefte vor Selbstgefälligkeit und Spott.„Hartmut, ich habe dir immer geraten, genauer hinzusehen. Henrik zu unterstützen war der einzig richtige Weg, aber du musstest dich auf Adrians Seite stellen. Und jetzt? Die Tatsachen zeigen, dass ich Menschen eben besser einschätze als du.“Hartmuts Miene verhärtete sich, und sein weißer Bart zitterte vor Wut. „Wer nicht einmal davor zurückschreckt, einen Menschen aus der eigenen Familie in den Tod zu treiben, ist kaltblütig und gewissenlos. Ein solcher Mann wird die Familie Wolfhardt auch als Familienoberhaupt nur ins Verderben führen!“„Sag das noch einmal!“ Rolf
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