„So etwas? Was genau meinen Sie damit? Gift?“ Yuna ließ nicht locker.Larissa verlor die Nerven. „Es ist doch nur ein Abführmittel! Daran stirbt niemand. Ich bringe wenigstens keine Menschen um – im Gegensatz zu Ihnen!“Kaum hatte sie ausgesprochen, begriff Larissa, was sie gerade verraten hatte. Entsetzt schlug sie eine Hand vor den Mund, doch es war zu spät.Henriks Blick wurde eisig. „Frau Wegner, wie können Sie es wagen?“Nun, da alles aufgeflogen war, machte Larissa keinen Hehl mehr daraus. Trotzig reckte sie das Kinn.„Ja, ich habe Ihnen Abführmittel ins Essen gemischt. Na und? Sie haben Sieglinde umgebracht und Chiara verleumdet. Verdienen Sie dafür etwa keine Strafe?“„Ich wollte Ihnen lediglich ein paar unangenehme Tage bescheren. Für eine Frau wie Sie ist das noch eine viel zu milde Strafe. Ich habe nur dafür gesorgt, dass Sie bekommen, was Sie verdienen. Was soll daran falsch sein?“Larissas selbstgerechte Tirade entlockte Yuna ein Lachen. Sie wandte sich Henrik zu, dessen
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