Adrians Blick verdunkelte sich, als er diese offenkundige Ausrede hörte. Er stellte jedoch keine weiteren Fragen.Er setzte sich neben Yuna und strich ihr mit warmen, trockenen Fingerkuppen behutsam die Feuchtigkeit aus den Augenwinkeln. Dann neckte er sie: „Kaum bin ich für ein Telefonat weg, vermisst du mich so sehr, dass du weinen musst. Was machst du erst, wenn ich auf Geschäftsreise bin?“„Ich habe überhaupt nicht deinetwegen geweint!“Yuna widersprach ihm verlegen und verärgert. Wie hatte sie nur so lange übersehen können, wie schamlos dieser Mann war?Seine Scherze ließen die Verzweiflung, die ihr eben noch die Luft abgeschnürt hatte, ein wenig abebben.Erst jetzt fiel ihr auf, was er nebenbei erwähnt hatte. „Du musst verreisen?“Seit ihrer Verletzung kümmerte Adrian sich persönlich um sie, so viel er auch zu tun hatte. Besprechungen und andere geschäftliche Termine erledigte er online.Wenn etwas unbedingt seine Anwesenheit erforderte, war er höchstens ein paar Stunden fort und
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