Das Schiff atmete nicht mehr. Es war keine lebendige Architektur mehr, kein singendes Archiv, das die Sterne in seinen Wänden kartografierte. Die Schwarze Muräne war zu einem gigantischen, kalten Kadaver aus Stahl geworden, der im schwarzen, fast öligen Wasser des Geisterhafens dümpelte. Nach dem massiven Frequenz-Kollaps, den Kian durch seine flüssige Manipulation des Äthers ausgelöst hatte, waren die violetten Adern in den Wänden in ein lebloses, trübes Grau verfallen. Kian lag auf dem Boden des Maschinenraums. Die Kälte des Stahls kroch ihm durch die Kleidung, doch er spürte sie kaum. Sein Körper fühlte sich an wie eine leere Schale. Das Wasser, das er vor wenigen Minuten noch wie ein lebendiges Wesen durch den Schacht gepeitscht hatte, lag nun als flache, unbewegliche Pfütze um ihn herum. Er wagte nicht, es zu berühren. Er fürchtete, dass es ihn nicht mehr erkennen würde, oder schlimmer – dass er die Verbindung wieder spüren würde, nur um festzustellen, dass sie ihn jetzt, da da
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