Der Teufelsberg war in der heutigen Zeit kaum mehr als eine bewaldete Erhebung, ein buckliger Rücken aus Schutt, der unter einer dicken Schicht aus Erde und Wurzelwerk verborgen lag. Doch für Silas war es ein heiliger, wenn auch gefährlicher Ort. Hier oben, wo die magnetischen Anomalien des alten Schuttberges die Kompasse der wenigen, die sich hierher wagten, verwirrten, glaubte er, den „Atem der Welt“ am reinsten spüren zu können. „Hier rein“, befahl er und wies auf eine Öffnung, die hinter einem Vorhang aus dichtem Efeu verborgen war. Es war keine natürliche Höhle. Es war ein Überrest aus der Zeit vor dem Zusammenbruch, ein ehemaliger Luftschutzraum oder ein technischer Versorgungsschacht, dessen Wände von feuchtem Beton und kühler Dunkelheit geprägt waren. Elara zögerte. Sobald sie den Bereich des Eingangs betrat, spürte sie, wie die Frequenzen in ihrem Kopf abebbten. Das aggressive, pulsierende Datenrauschen, das ihr seit der Berührung im Wald wie eine zweite, unkontrollierbare
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