Zehn Minuten später nahm sie ihre Jacke, Giottos Leine und schloss den Laden ab.Rina zog die Jacke etwas enger um sich, als sie die vertraute Straße hinunterging. Der Abend war mild, die Sonne hing tief über den Dächern, und aus der kleinen Imbissbude an der Ecke wehte ihr der vertraute Duft von frittierten Pommes und Currysoße entgegen.Spontan bog sie ab, trat hinein und bestellte zwei Portionen Pommes mit Currywurst.„Mit ordentlich Soße, bitte.“Während sie wartete, glitt ihr Blick nach draußen. Menschen lachten, Autos rauschten vorbei, und inmitten all dem wirbelte ihr Kopf.Cody.Wie er im Laden gestanden hatte – etwas verlegen, aber mit diesem ehrlichen, offenen Blick.Wie er gezögert hatte, die Hände in den Taschen vergraben, bevor er sie schließlich gefragt hatte:„Rina … hättest du vielleicht Lust, mal was zu unternehmen? Nur wir zwei?“Und dann hatte sie Ja gesagt.Nicht lange nachgedacht. Nicht abgewogen. Einfach Ja.Jetzt, wo sie allein darüber nachdenken konnte, fühlte
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