Ich wache auf, weil sie lächelt.Sie schläft noch, aber ihre Lippen sind leicht geöffnet und an den Mundwinkeln zieht es sich nach oben, ganz zart, als ob sie träumt. Vielleicht träumt sie wirklich. Vielleicht von mir. Vielleicht von den Bergen oder dem Teich oder dem Ring, der jetzt an ihrem Finger glitzert, selbst im schwachen Morgenlicht, das durch das Fenster fällt.Ich liege still und sehe sie an. Das ist etwas, das ich nie müde werde zu tun. Sie anzusehen. Die feinen Linien um ihre Augen zu zählen, die nur sichtbar sind, wenn sie schläft und alle Wachsamkeit ablegt. Die Art, wie ihr Atem kommt und geht, gleichmäßig und ruhig. Die Art, wie ihr Haar sich über das Kissen ausbreitet, dunkel und weich, ein Fluss aus Nacht, der nie endet.Ich habe sie fast verloren. Mehrmals. Beim ersten Treffen, als ich das Schwert warm an meinem Rücken spürte und nicht wusste, warum. Bei der Jagd, als der Diener des Imoogi mich verwundete und sie mich heilte und dabei selbst fast zerbrach. Im Kampf,
Last Updated : 2026-05-18 Read more