Mara fiel auf die Knie.Nicht, weil sie wollte.Ihr Körper gab einfach nach.Als das Gesicht aus Wasser sie ansah, war es, als würde etwas in ihrem Inneren aufbrechen — nicht Schmerz, nicht Erinnerung, sondern etwas Tieferes.Etwas, das nie hätte wach werden sollen.Jonas kniete sofort neben ihr.Er hielt ihre Schultern.Sein Mund bewegte sich.Er rief ihren Namen.Aber sie hörte ihn nicht.Die Welt um sie herum wurde leise.Das Flussufer. Das Archiv. Anna. Alles glitt zurück.Nur das Wasser blieb.Das Gesicht darin öffnete den Mund.Und Mara fiel.Nicht körperlich.In sich selbst.Zuerst war da Dunkelheit.Dann Wasser.Kein Meer.Etwas darunter.Tiefe. Kälte. Stille.Mara schwebte darin, obwohl sie keinen Körper hatte. Kein Atem. Kein Herz. Nur Bewusstsein.Vor ihr ein Licht.Schwach silbern.Es pulsierte.Wie der Chip. Wie das Band. Wie der Raum 7. Wie alles.Als sie näherkam, sah sie, dass es kein Licht war.Es war ein Auge.Riesig. Offen. Unter Wasser.Es sah sie an.Und
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