Das Geräusch des sich zusammensetzenden Glases war schlimmer als jeder Schrei. Ein feines, kratzendes Schleifen. Scherbe für Scherbe glitt über den Holzboden zurück zum Rahmen, als würde die Zeit selbst sich weigern, etwas zerbrochen zu lassen. Ich konnte nicht wegsehen. Der ältere Noah Carter stand mitten im Wohnzimmer, nass vom Meer, das Wasser tropfte zu seinen Füßen, aber es bildete keine Pfütze. Es verschwand. Als würde das Haus ihn trinken. Der jüngere Noah stellte sich noch immer vor mich. Sein Atem ging schnell. Seine Schultern angespannt. Doch ich spürte es. Er hatte Angst. Nicht vor dem Mann. Vor dem, was er bedeutete. Der ältere Noah hob langsam die Hände. Leer. Keine Waffe. Kein Medaillon. Nur dieselbe Narbe an seiner Handfläche. Das silberne Symbol. Verblasst. Wie eine alte Erinnerung. „Ich bin nicht hier, um euch etwas zu nehmen.“ Seine Stimme war ruhig. Aber so müde, dass sie mich tiefer traf als jedes Drohen. Liam versteckte sich hinter mir. M
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