Niemand bewegte sich.Nicht einmal ich.Mein neugeborener Sohn lag in meinen Armen, noch warm, noch blutig, so klein, dass er eigentlich nur schreien und atmen sollte.Doch seine bernsteinfarbenen Augen waren geöffnet.Wach.Bewusst.Und das Schlimmste:Sie sahen mich an, als würden sie mich kennen.Mein Atem blieb in meiner Kehle stecken.Die ältere Version von mir wich langsam vom Bett zurück.Ihr Gesicht war kreidebleich.Sie flüsterte nur ein Wort.„Zu spät.“Noah Carter kniete noch immer vor dem Bett, eine Hand auf dem Boden, die andere auf seiner Brust. Das silberne Symbol auf seiner Handfläche glühte so hell, dass es die Schatten an den Wänden tanzen ließ.Er hob den Blick.Sah unser Kind.Und ich sah in seinem Gesicht denselben Moment, in dem alles in ihm brach.Nicht, weil das Baby sprach.Sondern weil es mit Elias’ Stimme sprach.Der bernsteinäugige Junge im Türrahmen trat näher.Langsam.Wie ein Kind, das neugierig ist.Nur dass nichts an ihm kindlich war.Emil lag noch imm
اقرأ المزيد