Der Übergang vom endlosen Azurblau des Himmels in die gähnende Leere der alten Meeresbecken fühlte sich an, als würden wir die Welt der Lebenden verlassen. Wochenlang hatten wir Sektor Zephyr hinter uns gelassen und die Stahllunge nach Norden gesteuert, dorthin, wo die schwebenden Inseln dünner wurden und der Himmel seine Farbe verlor. Das planetare Singen, das uns in den Wolken begleitet hatte, wurde hier oben leiser, abgelöst von dem dumpfen, seismischen Pochen, das Silas aus der Tiefe abgefangen hatte. Ich stand am modifizierten Kontrollpult und starrte durch die verstärkte Frontscheibe. Vor uns endete die bewohnbare Welt. Die Kante des eurasischen Kontinents brach abrupt ab. Dahinter erstreckte sich das alte, ausgetrocknete Bett des Atlantiks – ein gigantischer, kilometerreicher Abgrund aus weißem, rissigem Salz und dichten, gelblichen Schwefelnebeln, die träge wie kochendes Öl über den Boden wälzten. Es war eine Wüste aus absolutem Tod, in der das Konsortium vor Jahrhunderten
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