Kapitel 93.Aus Sicht des Erzählers.Das unterirdische Verlies stank unnormal bestialisch nach nackter Angst. Der Geruch hing wie ein dicker, erstickender Nebel in der Luft – unentrinnbar, absolut unbarmherzig. Die feuchten, eiskalten Steinwände schienen die stummen Schreie all jener in sich aufzusaugen, die hier jemals um Gnade gefleht und absolut keine erhalten hatten. Das einzige Geräusch, das im Moment zu hören war, waren die langsamen, unnormal präzisen Schritte von Ignazio Vincenzo Thompson.Er bewegte sich wie ein unaufhaltsamer Geist, seine schiere Präsenz absolut befehlend, seine Aura tödlich. Eine Zigarette hing lässig zwischen seinen Lippen, während die Glut unnormal hell aufleuchtete – genau wie das mörderische Fegefeuer, das in seiner Seele tobte. Grauer Rauch kräuselte sich in der Luft, als er langsam ausatmete, während seine stürmischen Augen die beiden Gestalten fixierten, die in der Mitte des Raumes unbarmherzig an Stühle gefesselt waren.Anita.Denica.Zwei Frauen, d
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