Kapitel 90.Aus Sicht des Erzählers.Ignazio saß auf dem Stuhl neben Isabellas Bett, seine Finger unnormal fest mit ihren verschlungen, als würde Loslassen bedeuten, sie für immer an die Dunkelheit zu verlieren. Das rhythmische, monotone Piepen des Monitors hallte durch das sterile Krankenhauszimmer, doch er nahm es absolut nicht wahr. Alles, was er hören konnte, war diese ohrenbetäubende, qualvolle Stille – die Stille ihrer Bewusstlosigkeit, die Stille ihrer Abwesenheit, die Stille seiner eigenen, unendlichen Verdammnis.„Es tut mir leid“, flüsterte er, während seine Stimme unkontrolliert zitterte und eine einzelne Träne über seine Wange lief, bevor sie im Stoppelbart seines Kiefers verschwand. Sein Griff um ihre Hand wurde noch mörderischer, als könnte er seine Reue allein durch diese eine Berührung unbarmherzig in ihren Körper fließen lassen.Er hätte verdammt noch mal unnormal vorsichtiger sein müssen. Er hätte es besser wissen müssen. Er hätte ihr absolut niemals so wehtun dürfen
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