Ihr Blut gehörte ihnen nie, doch ihr Verrat sitzt trotzdem tief.——Die Tür flog mit solcher Wucht auf, dass die Wände erzitterten. Mein Atem stockte in meiner Kehle, als Alex im Türrahmen stand, eine Waffe in der Hand, die Augen wild vor Verzweiflung.„Lily", hauchte er.Der Klang meines Namens auf seinen Lippen war nicht nur ein Name, es war ein Schrei, ein Geständnis, ein Gebet. Er musste nicht sagen, dass er erleichtert war, oder dass er mich vermisst hatte. Ich hörte es trotzdem. Ich spürte, wie es sich in meine Knochen grub und an etwas Zartem und Zerbrochenem in mir zerrte.Selbst jetzt, mitten in diesem Chaos, war er atemberaubend. Hager, übernächtigt, blass, aber immer noch er. Immer noch Alex. Mein Alex.Ich bewegte mich, als wollte ich zu ihm rennen, aber Chases Griff um mich zog sich zu wie ein Schraubstock.„Geht es dir gut?", fragte er und trat weiter in den Raum.„Keinen Schritt weiter!", knurrte Chase und drückte mir den kalten Lauf seiner Waffe gegen die Schläfe.„Mir
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