Die Nacht war ruhig.—Ungewöhnlich ruhig.—Noah wachte sogar einmal auf und wartete.—Worauf?—Er wusste es selbst nicht.—Vielleicht auf Chaos.—Vielleicht auf ein umgestoßenes Wasserglas.—Vielleicht darauf, dass zwei Hunde beschlossen hatten, die Wohnung um drei Uhr morgens zu renovieren.—Aber nichts passierte.—Nur leises Atmen.—Von zwei Hunden.—Noah öffnete vorsichtig die Augen.—Das erste, was er sah, war Professor.—Das zweite war Milo.—Beide lagen auf dem Teppich.—Dicht nebeneinander.—Nicht weil sie mussten.—Sondern weil sie wollten.—Und Noah musste lächeln.—„Du bist wach.“murmelte Elias neben ihm.—„Ja.“—„Du beobachtest sie.“—„Vielleicht.“—„Du hast verloren.“—„Nein.“—„Noah.“—„Ich denke nur nach.“—Elias grinste.—„Das ist dein Wort für: verloren.“—Noah gab ihm einen leichten Schubs.—„Sei still.“—Beim Frühstück war die Situation noch schlimmer.—Denn Milo fühlte sich inzwischen sicher genug, um neugierig zu sein.—Er erkundet
Read more