Die Nachricht von Luca blieb im Raum stehen. — Wir haben einen Hund gefunden. Er braucht sofort Hilfe. — Noah las den Satz noch einmal. — Dann sah er zu Milo. — Nicht, weil jeder Hund gleich war. — Nicht, weil Milo die Antwort auf alles hatte. — Sondern weil Milo wusste, wie es sich anfühlte, wenn die Welt zu groß war. — „Wo ist er?“ fragte Noah. — Luca atmete aus. — „Bei einer Familie. Sie haben ihn vor ein paar Tagen gefunden.“ — „Was ist passiert?“ — Luca wurde ernst. — „Er war allein unterwegs. Sehr dünn. Sehr verängstigt.“ — Elias sah zu den Hunden. — Professor stand bereits auf. — Milo ebenfalls. — „Sie wissen es.“ sagte Elias leise. — Noah nickte. — „Ja.“ — Am nächsten Tag fuhren sie zu der Familie. — Der Hund hieß Sam. — Als sie ankamen, sah Noah ihn sofort. — Er saß in einer Ecke des Gartens. — Nicht, weil er dort spielen wollte. — Sondern weil diese Ecke sein sicherster Ort war. — Sam war nicht böse. — Nicht gefährlich.
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