Kevin stand auf dem Krankenhauskorridor, sein Gesicht hatte all seine gewohnte Härte verloren. Was übrig blieb, war ein panischer und erschöpfter Vater, mit dunklen Ringen unter den Augen, die noch tiefer geworden waren, und einem Hemd, das bereits zerknittert war, weil er es vielleicht seit gestern nicht mehr hatte wechseln können."Monica ist schon seit gestern Abend krank", sagte Kevin. Seine Stimme war leise, enthielt nichts mehr von dem Zorn oder der Arroganz, der Nayla sonst begegnete. "Unser Hausarzt war da, hat sie untersucht, hat Medikamente gegeben. Aber Monica will nicht essen, will ihre Medizin nicht nehmen, will nicht schlafen." Kevin hielt kurz inne, sein Kiefer mahlte. "Sie hat die ganze Nacht ununterbrochen deinen Namen gerufen. Bis ihre Stimme versagte."Nayla sah Kevin an, ohne etwas zu sagen, und spürte die sengende Wärme von Monicas kleinem Körper, der sich fest an ihre Brust drückte."Warum hast du sie hierher gebracht?", fragte Nayla. "Dies ist nicht die Abteilun
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