Sie nahm ab. Sebastian schien gerade in einer Besprechung zu sein, denn im Hintergrund waren Stimmen zu hören. Dem Geräusch nach ging er gerade nach draußen. „Klara, ich habe das Ticket gesehen. Morgen Mittag nach Freiburg, richtig?“„Ja, wir bleiben eine Nacht dort und mieten uns dann ein Auto für einen Roadtrip.“ Sie tat betont wichtig und gab vor, alles bereits arrangiert zu haben.„Gut.“ Er stimmte zu: „Nimm mich von der Blockliste. Es ist unpraktisch, wenn ich dir etwas überweisen oder schicken will.“„Oh, geht klar.“ Erst jetzt fiel Klara wieder ein, dass er sie nur anrufen und ihr SMS schicken konnte.Jemand ging an Sebastian vorbei und zog ihn auf: „Na, wer hat denn unseren großen Chef auf die Blockierliste gesetzt?“Sebastians Lachen war zu hören: „Machen Sie sich nicht über mich lustig, Thomas. Ich habe aus Versehen meine Frau verärgert.“Der Thomas, den Klara nicht kannte, lachte laut auf: „Dachte ich mir's doch, nur Ihre werte Gattin kann den großen CEO Wolf so ausbremsen.“
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