„Sebastian …“ schluchzte sie, unfähig, sich zu beherrschen. „Hm? Klara?“ Er nahm ihre Hand. „Was ist los? Wenn du weinen willst, dann weine nur. Halte es nicht zurück.“Seine Stimme klang unendlich sanft.So wie damals, als er zusammen mit der Krankenschwester ihr Bett aus dem Operationsraum ins Krankenzimmer schob, an ihrem Bett wachte und mit einer samtweichen Stimme zu ihr sagte: „Klara, tut es weh? Wenn es wehtut, dann weine, halte es nicht zurück …“Damals dachte sie, diese zärtliche Fürsorge war ein Heilmittel gegen den Schmerz. Leider hatte sie erst nach all den Jahren wirklich verstanden, dass die Zärtlichkeit und Fürsorge eines Mannes niemals zu Liebe werden konnten …„Sebastian, lass uns scheiden.“ Sie sprach es leise aus, zog ihre Hand zurück, und ein stechender Schmerz ließ ihre Sicht verschwimmen.Er runzelte die Stirn. Offensichtlich hatte er nicht mit diesen Worten gerechnet.Nach einem kurzen Schweigen gab er dem Kellner ein Zeichen und bat um einen sauberen Teller. D
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