Klara betrachtete das Gesicht vor sich. Plötzlich war sie seiner so unendlich müde, dass sie sich kaum noch daran erinnerte, wie Sebastian mit sechzehn ausgesehen hatte.„Sebastian, geh bitte“, sagte sie erschöpft.„Klara, komm mit mir nach Hause“, erwiderte er. „Wie wütend du auch bist, du darfst deinen Körper nicht so zugrunde richten. Ich weiß, dass du tanzen willst. Aber du kannst es nicht mehr ...“Klaras Blick wurde eisig. Unverwandt sah sie ihm ins Gesicht.„Habe ich etwa unrecht?“, fragte Sebastian. „Die Ärzte haben es doch längst festgestellt. Und du glaubst diesem Benjamin, der dir das Blaue vom Himmel verspricht. Der hat nichts Gutes im Sinn! Sieh dich doch an. Wie dünn du geworden bist! Was ist, wenn du dich bei einem Sturz wieder verletzt? Erzwing doch nichts, was nicht mehr möglich ist. Klara, ich habe es dir längst gesagt: Selbst wenn du überhaupt nichts tust, bleibst du immer Frau Wolf!“„Halt den Mund!“, fuhr Benjamin ihn von der Seite an.Sebastian warf ihm eine
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