Ryens POV„Nein, das meine ich doch gar nicht.“ Meine Stimme brach, jetzt klang sie nur noch verzweifelt. Der Regen klebte mein Haar flach an meine Stirn und rann in kalten Rinnsalen meinen Nacken hinunter. „Du verdrehst alles, was ich gerade gesagt habe.“„Ach ja?“ Nates Kiefer war angespannt, seine Augen hart auf eine Weise, wie ich sie seit unserer ersten Woche unter demselben Dach nicht mehr gesehen hatte – damals, als wir noch Fremde gewesen waren, die so taten, als würden sie sich nicht hassen. „Für mich klang das ziemlich eindeutig. Du hast mir gerade ganz genau gesagt, was ich für dich bin. Eine Belastung. Ein Risiko, von dem du dir nicht sicher bist, ob du bereit bist, es einzugehen.“„Das habe ich nicht gesagt!“„Aber genau das hast du gemeint.“ Seine Stimme wurde lauter, scharf genug, um selbst den Regen zu durchschneiden, der inzwischen noch heftiger auf den Asphalt prasselte. Unsere Jacken waren längst durchnässt, sein Haar klebte ihm genauso an der Stirn wie meines. „Du
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