Die Stille im Penthouse war bedrückender als der Lärm zuvor. Die Scherben des Obsidianwürfels lagen wie tote Sterne auf dem Boden.„Wir haben zehn Minuten“, sagte Lucian, und seine Stimme vertrieb die Panik aus dem Raum und ersetzte sie durch militärische Präzision. „Elara, pack warme Kleidung ein. Keine Elektronik. Keine Tablets, keine Smartwatches, kein digitales Spielzeug. Was einen Akku hat, bleibt hier.“„Wohin gehen wir?“, fragte Elara, während sie bereits nach einer Reisetasche griff. Sie widersprach nicht. Sie hatte die Stimme in den Wänden gehört.„An einen Ort, den er nicht hacken kann“, antwortete Lucian. Er ging zu dem Wandtresor hinter einem Gemälde. Er gab keinen Code ein, sondern benutzte einen physischen Schlüssel. Darin befanden sich ein Stapel Bargeld und ein Revolver. Er nahm beides.Leo saß auf dem Boden und umklammerte seine Knie. „Ich darf mein Tablet nicht mitnehmen?“, flüsterte er und sah am Boden zerstört aus. „Aber … wie soll ich dann helfen?“Lucian kniete s
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