Elian HarperIch habe die ganze Nacht über Karls Worte nachgedacht. Darüber, wie seine Stimme brach, als er sagte, er würde den Rest seines Lebens damit verbringen, es mir wiedergutzumachen. Über die verzweifelte Hoffnung in seinen Augen, als ich sagte, ich würde ihm eine Chance geben.Ich habe nicht geschlafen. Ich konnte nicht.Am Morgen hatte ich eine Entscheidung getroffen.Ich rief Karl an und sagte ihm, er solle mich im Campuspark treffen. Neutraler Boden. Offen. Sicher. Keine verschlossenen Räume, keine verschlossenen Türen, keine dunklen Ecken, wo die Situation außer Kontrolle geraten könnte.Als ich ankam, saß er schon da, auf einer Bank am Brunnen. Er wirkte nervös, die Hände ineinander verschränkt, der Fuß wippte ungeduldig auf dem Bürgersteig. Er trug einen schlichten schwarzen Kapuzenpulli und Jeans – ganz anders als der elegante, unnahbare Goldjunge, dem ich in der Umkleidekabine begegnet war.„Danke fürs Kommen“, sagte er, als ich mich setzte.Ich lächelte nicht. „Ich b
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