Elian HarperDie kalte Nachtluft kitzelte meine Haut, als Karl mich durch das Tor des Anwesens zog. Sein Griff war fest, fast schmerzhaft, doch ich riss mich nicht los. Ich spürte die Anspannung, die von ihm ausging, die kaum gezügelte Wut, die unter der Oberfläche brodelte.„Karl“, sagte ich und mühte mich ab, mit seinen langen Schritten Schritt zu halten. „Langsamer. Bitte.“Er blieb abrupt stehen, seine Brust hob und senkte sich heftig. Wir standen mitten auf der Straße, die Lichter der Wohnsiedlung verblassten hinter uns. Er drehte sich zu mir um, und der Ausdruck der Verletzlichkeit in seinen Augen ließ mein Herz zusammenzucken.„Er hat gedroht, dich umzubringen.“ Karls Stimme klang hohl, kaum mehr als ein Flüstern. „Mein Vater. Er sagte, er würde dich beseitigen. Als wärst du nichts. Als wärst du nur ein Problem, das gelöst werden muss.“Ich starrte ihn an, die Worte brannten sich wie Steine in meine Brust. Ich hatte gewusst, dass der Alpha gefährlich war. Ich hatte gewusst, das
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