Karl RichterMarcus' Krallen kratzten über meine Brust, und ich spürte den Schmerz frischer Wunden. Ich stieß ihn zurück, meine eigenen Krallen fuhren aus, und mein Blickfeld flackerte golden. Der Flur hallte wider von den Geräuschen unseres Kampfes, und irgendwo in der Ferne hörte ich Elian meinen Namen rufen.„Karl!“, durchdrang Elians Stimme den roten Dunst. „Halt! Das ist es, was er will!“Ich erstarrte. Marcus stürzte sich immer noch auf mich, doch ich wich zur Seite aus und ließ ihn an mir vorbeistolpern. Er wirbelte herum, seine Augen funkelten, bereit, erneut zuzuschlagen.„Genug!“, dröhnte Greys Stimme den Flur entlang. „Marcus, du machst hier eine Szene.“Marcus richtete sich auf und strich seine Jacke glatt. Er atmete schwer, seine Krallen waren noch immer ausgefahren. „Das ist noch nicht vorbei, Karl.“Ich presste eine Hand auf meine Brust und spürte, wie das warme Blut durch meine Finger sickerte. „Es ist erst vorbei, wenn ich sage, dass es vorbei ist.“Marcus lachte. „Du
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