KAPITEL 49Die zwei StimmenEs gibt keinen Ort, an den man flieht, wenn der Feind bereits im eigenen Blut wohnt.Ich weiß das jetzt, in diesem Moment, der sich anfühlt wie ein Ertrinken ohne Wasser — irgendwo tief in mir selbst, eingeschlossen in einer Dunkelheit, die nicht ganz Dunkelheit ist, sondern eher wie das Innere eines geschlossenen Auges, rot durchzogen von Adern aus Licht, die pulsieren wie ein zweites Herz.Draven. Ich klammere mich an das Wort, an seinen Namen, wie an ein Seil über einem Abgrund.Die Stimme, die mich umgibt, ist überall und nirgends, warm auf eine Weise, die mich frösteln lässt, mütterlich auf eine Weise, die keine Mutter je sein sollte.Du kämpfst noch immer."Verschwinde aus mir." Meine eigene Stimme klingt fremd hier drinnen, dünn, verzweifelt, wie ein Kind, das im Dunkeln schreit.Ich kann nicht verschwinden, Kleines. Ich bin nicht gekommen, um zu verschwinden. Ich bin gekommen, um zu bleiben.Ich stelle mir vor, dass ich mich umdrehe, obwohl ich kein
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