KAPITEL 36Grüne AdernIhr Herz schlug nicht.Eine Sekunde. Zwei. Draven zählte sie nicht mehr, konnte nicht mehr zählen, konnte nichts mehr außer dem schrecklichen, absoluten Schweigen in seiner Brust, wo ihr Puls hätte sein sollen.Dann, gerade als der Schrei, der aus ihm herausbrach, begann, den Wald selbst zu zerreißen – ein Zucken. Schwach. Unregelmäßig. Aber da.Ihr Herz schlug wieder.Er trug sie den ganzen Weg zurück zur Villa, ohne Pferd, schneller, als ein Pferd hätte laufen können, das schwarze Feuer, das noch immer an seinen Schultern züngelte, ungenutzt jetzt, brennend ohne Ziel, weil das einzige, was es zerstören wollte, bereits tot in seinen Armen lag.Nicht tot. Noch nicht.Aber als Yvaine das Bett erreichte, als sie den zerrissenen Stoff von Serinas Brust schnitt, wurde ihr Gesicht kreidebleich."Grüne Adern." Ihre Stimme zitterte, was ich – was Draven, in dem Moment, den er mir später erzählte, mit einer Stimme, die selbst Wochen danach noch brach – nie zuvor an ihr
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