Seans SichtIch starrte über den schwach beleuchteten Holztisch zu Marcus hinüber; das ständige Raunen der Bar um mich herum verblasste und wich einem hohlen Klingeln in meinen Ohren. Seine Worte hingen wie ein schwerer, erstickender Nebel in der Luft.„Was machen wir jetzt, Marcus? Bitte hilf mir, ich will meiner Mutter keine Schande bereiten – ich bin alles, was sie hat. Bitte hilf mir“, wiederholte ich mit zitternder Stimme, während ich meine Hand aus seinem Griff zog; ein bitteres, humorloses Lachen entwich meinen Lippen.„Marcus, du musst nachdenken, wir brauchen Lösungen – wie stellen wir das an? Andrew bestimmt über meine Karriere, er besitzt mich regelrecht. Er hat keine Witze gemacht, als er sagte, dass jeder einzelne Herzschlag von mir ihm gehört.Marcus, ich hätte aus dieser Stadt fliehen sollen, aber er hält mich fest, und das Schlimmste ist: Er hat überall Augen und Ohren. Selbst wenn ich abhaue, wird er mich innerhalb von achtundvierzig Stunden finden. Und du weißt, was
Read more