Kapitel 141**Langsam brach die Nacht über die südliche Stadt herein und hinterließ ein zartes oranges Glühen am Himmel, das allmählich in der Dunkelheit verblasste. Im Inneren des schwarzen Autos, das über die Autobahn schoss, fühlte sich die Atmosphäre warm an, obwohl nur wenige Worte gewechselt wurden. Calvin saß am Steuer, eine Hand fest am Lenkrad, während die andere gelegentlich Camelias Finger hielt, die neben ihm saß. Die Straßenlaternen spiegelten sich auf der Windschutzscheibe und warfen schwache Schatten, die sich mit der Bewegung des Autos mitbewegten.„Bist du sicher, dass du jetzt schon nach Hause willst?“, fragte Calvin, ohne den Blick von der Straße zu wenden.Camelia drehte den Kopf, wobei ihr offenes Haar sanft mit der Bewegung mitschwang. „Ich vermisse die Kinder“, antwortete sie ehrlich, ihre Stimme leise, aber voller unverhohlener Sehnsucht.Calvin lächelte leicht. „Ich auch.“Einige Sekunden des Schweigens verstrichen, die nur vom Summen des Motors erfüllt waren.
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