Kapitel 138Der Morgen zog in der Präsidentensuite des Hotels ein, während goldenes Licht sanft durch die Spalten der hohen Vorhänge glitt. Das Sonnenlicht spiegelte sich auf dem polierten Marmorboden und bildete warme Linien, die sich bis zum Bettrand erstreckten. Camelia war zuerst aufgewacht. Das Haar fiel ihr noch lose den Rücken hinab, und sie trug einen dünnen Cardigan über ihrem Hauskleid, während sie nahe dem Kleiderschrank stand und Calvins Arbeitskleidung auswählte.Ihre Hände bewegten sich behutsam und strichen über die Reihe der ordentlich aufgehängten, teuren Anzüge.„Das Dunkelgrau oder das Schwarz?“, murmelte sie leise, ehe sie sich zu Calvin umwandte, der noch halb an das Kopfteil des Bettes gelehnt saß.Calvin blickte seine Frau mit leicht gehobenen Mundwinkeln an, offensichtlich viel mehr daran interessiert, Camelia anzusehen, als über die Farbe seines Anzugs nachzudenken.„Beide sind gut“, sagte er mit tiefer Stimme. „Solange du sie auswählst.“Camelia stieß ein le
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