Kapitel 174Die folgenden Tage vergingen für Camelia wie eine schleichende Qual. Jedes Mal, wenn sie an ihren Schreibtisch trat, pochte ihr Herz wie wild aus Furcht, wieder eine schwarze Schachtel oder ein mysteriöses Paket vorzufinden, das ihren Frieden störte. Doch das Rätsel löste sich schließlich auf eine Weise, die sie absolut nicht erwartet hatte.In Calvins Arbeitszimmer herrschte eine kühle Atmosphäre. Calvin stand reglos hinter seinem Schreibtisch, während Ronal gerade eine Aktenmappe mit einem spürbaren Seufzer der Erleichterung schloss.Camelia, die spontan ins Büro gerufen worden war, blickte ihren Mann verwirrt an. „Calvin? Was ist los? Warum bist du so angespannt?“Calvin wandte sich Camelia zu. Sein Blick, der eben noch messerscharf gewesen war, wurde augenblicklich weich und warm. Er trat näher, fasste Camelia an beiden Schultern und führte sie sanft zum Sofa.„Es ist vorbei, Schatz“, sagte Calvin mit seiner tiefen Baritonstimme, in der eine erlösende Erleichterung mit
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