Die Straßen vor dem Gelände waren nun still, eine trügerische Ruhe, die das Chaos verbarg, das im Inneren ausgebrochen war. Julian, Elena und Max bewegten sich wie Geister durch die Gassen, ihre Schritte bedächtig, ihre Sinne geschärft. Die Stadt hatte die Angewohnheit, ihren Lärm, ihre Gleichgültigkeit zurückzuerobern, doch heute Abend schien alles in der Schwebe zu sein – als ob die Luft selbst darauf wartete, was sie als Nächstes tun würden.Elena umklammerte Julians Hand fester, während sie sich durch das Labyrinth aus Stahl und Schatten bewegten. „Fragst du dich manchmal“, sagte sie leise, „ob all das … ob Mara, die Spiele, die Gefahr … uns hierherführen sollte?“Julians Kiefer verkrampfte sich. „Ich glaube nicht an Schicksal. Ich glaube an Entscheidungen. Und im Moment treffen wir die richtigen.“ Ihr Blick traf seinen, intensiv und unerschütterlich. „Ich mag, wie du für mich kämpfst“, sagte sie mit einem schiefen Lächeln. „Aber ich kämpfe auch für mich selbst. Vergiss das nicht
Última actualización : 2026-07-27 Leer más