Er beendet den Satz nicht. Er bleibt da, vor mir kniend, seine Hände auf meinen Schenkeln, seine Stirn fast an meiner. Ich sehe, wie sich seine Brust schnell hebt, ich höre seinen keuchenden Atem, ich spüre, wie sein Körper von tausend widersprüchlichen Emotionen vibriert.Dann steht er abrupt auf, als würde ihm plötzlich bewusst, was er gerade getan hat, was er gerade offenbart hat. Er setzt sich wieder in seinen Sessel, nimmt sein Glas Whisky, das auf dem Schreibtisch stehen geblieben war, trinkt einen langen, einen sehr langen Schluck, als wollte er sich Zeit geben, sich zu fangen, seine Verteidigung wieder aufzubauen.Ich bleibe auf Knien, verloren, nicht wissend, was gerade geschehen ist, nicht wissend, was ich tun oder sagen soll, nicht wissend, ob ich etwas gewonnen oder alles verloren habe.— Sprechen Sie, Théo. Sagen Sie mir, was Sie fühlen.Seine Stimme ist rau, gebrochen, anders.— Ich... ich weiß es nicht. Ich verstehe es nicht. Warum haben Sie das getan?— Weil ich Lust d
Last Updated : 2026-07-28 Read more