Der Raum drehte sich, eine langsame, träge Rotation, die die Ränder von Evelyns Sichtfeld verschwimmen ließ. Die Tür klickte zu, schloss sie in die dunkle Stille von Adrians Schlafzimmer ein und hielt den Rest der Welt draußen. Die Luft roch nach ihm, dem kühlen Duft, den er immer mit sich trug, doch heute, vermischt mit dem schweren Aroma des teuren Weins, den sie getrunken hatten, wirkte er berauschend, berauschend.Evelyn kicherte, der Laut stieg unwillkürlich auf und hallte in der Stille wider. „Ich glaube“, slurte sie leicht und stolperte, als sie versuchte, die Absätze mit den Zehen abzustreifen, „dass ich ziemlich betrunken bin.“Sie verfehlte den Schuh völlig und taumelte. Adrians Hand schoss heraus und stabilisierte sie an der Taille. Sein Griff war fest, heiß durch die Seide ihrer Bluse. Er sagte nichts, aber die Intensität seines Blicks brannte selbst im schwachen Licht.Er ließ sie nicht los. Stattdessen zog er sie näher, tilgte den letzten Zentimeter Abstand zwischen ihne
Last Updated : 2026-08-18 Read more