Miras Schluchzen war anfangs leise … winzige, abgehackte Atemzüge, die ihre Brust erschütterten. Es waren keine Schreie der Wut oder Angst, sondern etwas viel Schwereres … eine Trauer, die aus ihrem Innersten emporstieg, roh und unerbittlich. Instinktiv hob sie die Hände, um ihren Mund zu bedecken, als könnte sie mit ihren Handflächen die Wahrheit, die sie gerade erfahren hatte, zurückhalten.Ihr Körper zitterte heftig, ihre Schultern bebten, ihr Kopf schüttelte sich langsam von einer Seite zur anderen, fast in Verleugnung, fast so, als ob ihr Verstand das, was ihre Augen gelesen hatten, wieder vergessen könnte.„Das kann nicht sein …“, flüsterte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Atemzug. „Das kann nicht sein …“Ihr Verstand schrie, doch keine Worte konnten die unüberbrückbare Kluft zwischen Gedanke und Wirklichkeit überbrücken. Sie musste es sehen. Musste es mit eigenen Augen erleben. Nur dann, vielleicht, würde die Welt wieder Sinn ergeben.Rivens graue Augen huschten zu dem ältere
Last Updated : 2026-09-23 Read more