**Elena**Die Luft im Konferenzraum im vierzehnten Stock fühlte sich dünn an, erstickend und völlig ohne Sauerstoff.Ich hatte mich von der Glastür abgewandt, um hinauszugehen, aber der scharfe, verzweifelte Klang von Julians Stimme hielt mich mitten in der Bewegung an.„Elena, warte! Bitte… hör uns nur noch eine Minute zu!“Ich erstarrte, die Hand noch auf dem kalten Messinggriff. Langsam drehte ich den Kopf zurück, die Augen über das erbärmliche Tableau vor mir streifend. Julians Mutter war praktisch in einen der Ledersessel zusammengesunken, das Gesicht in den Händen vergraben, die Schultern zitterten von stillen, gedemütigten Schluchzern. Ihr Mann stand über ihr, die Hand schwer auf ihrem Rücken, das Gesicht frei von jedem Hauch aristokratischer Arroganz.Und Julian – der Junge, der einst versprochen hatte, mich vor den Wölfen der High Society zu schützen – sah mich mit einem verzweifelten, flehenden Ausdruck an, der mir die Haut kribbeln ließ.„Finanziell…“, stammelte Julian und
Dernière mise à jour : 2026-09-01 Read More