Kapitel 15Elara„Das ist völlig inakzeptabel! Wir haben einen Gast unterwegs“, schnappte Magnus, seine Stimme scharf vor Zorn, der den Raum füllte.Meine Mutter sank direkt vor ihm auf die Knie. „Bitte, Monsieur, verzeihen Sie meiner Tochter. Sie trauert noch. Ihre Gedanken sind im Moment nicht klar.“Der Anblick, wie sie so bettelte, verdrehte etwas Tiefes in meiner Brust. Ich griff nach ihrem Arm. „Mamà, bitte nicht—“Sie schob meine Hand weg, ohne mich anzusehen.Valentinas kaltes Lachen schnitt durch die Spannung. „Ja, los, bettle, du verdammte Närrin.“Ich begann mich zu erheben, bereit, ihr erneut gegenüberzutreten, aber der Griff meiner Mutter schloss sich um mein Handgelenk und hielt mich zurück. Ich versuchte, mich loszureißen. Sie zog nur fester.„Valentina!“ Magnus’ Stimme wurde noch lauter.„Was?! Liege ich falsch, Vater?!“ schrie Valentina zurück. Tränen traten in ihre Augen, als sie ihn anstarrte. „Ich habe dich in jener Nacht belauscht. Ich habe gesehen, was geschehen
Last Updated : 2026-09-17 Read more