LUCIANS PERSPEKTIVEIch drückte sie gegen die Wand, meinen Körper fest an ihren gepresst, meine Hände um ihre Taille geschlungen, und ich spürte, wie ihr Herz durch den dünnen Stoff ihres Nachthemds pochte, spürte, wie sie unter meiner Berührung zitterte.„Ich werde dich an mich ketten“, flüsterte ich ihr ins Ohr, und meine Stimme klang tief und rau vor Verzweiflung. „Ich werde dich an meine Seite ketten und dich niemals gehen lassen, denn ich bin es leid, dir zuzusehen, wie du wegläufst, Nora. Ich bin es leid, dir hinterherzujagen. Ich bin es leid, jeden Morgen aufzuwachen und nicht zu wissen, ob du noch hier sein wirst, wenn ich zurückkomme.“Sie starrte mich mit weit aufgerissenen Augen an, die Lippen leicht geöffnet, den Atem in flachen, keuchenden Zügen. Sie versuchte, sich gegen meine Brust zu stemmen, aber ich rührte mich nicht, ich konnte mich nicht rühren, denn wenn ich sie jetzt losließe, wusste ich, würde sie mir wie Wasser durch die Finger gleiten.„Lucian“, flüsterte sie,
Última atualização : 2026-09-30 Ler mais