Als ich ankam, lag Dante noch immer auf dem Krankenhausbett. Seine Augen waren fest geschlossen.Sein Gesicht war blass.In unseren fünf gemeinsamen Jahren hatte ich ihn noch nie so gesehen.Ich wollte gerade gehen, als der Mann hinter mir plötzlich die Augen aufschlug. Seine Stimme klang heiser und rau.„Nora …“Ich blieb stehen und drehte mich zu ihm um. Unsere Blicke trafen sich – meiner ruhig, seiner völlig verzweifelt.„Hasst du mich wirklich so sehr?“Dantes Augen brannten.„Jedes Mal, wenn ich Fieber hatte oder mein Magen Probleme machte, warst du da. Du hast dich um mich gekümmert.“Ich sah ihn wieder an, mein Gesicht blieb völlig ausdruckslos.Er fuhr fort: „Nachdem ich Don geworden war, habe ich gelernt, alles zu verbergen. Aber es zerreißt mich. Denn selbst jetzt, wo du gegangen bist und ich daran zugrunde gehe, weiß ich immer noch nicht, wie ich dir zeigen soll, was ich fühle.“Ich sah zu, wie seine Augen an den Rändern langsam rot wurden. Doch in meinem Herzen regte sich n
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