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Kapitel 3

ผู้เขียน: Null
Der Wagen fuhr die Straße entlang, als plötzlich unweit von uns Schüsse fielen.

Im nächsten Moment wurden wir von fünf schwarzen Limousinen eingekesselt. Sie rammten unser Fahrzeug immer wieder mit brutaler Gewalt.

Wir saßen alle auf der Rückbank. Dante hatte Alexa eng an sich gezogen, während ich ihm gegenüber saß.

Ich umklammerte meinen Sicherheitsgurt und sah instinktiv zu Dante hinüber.

„Nora!“

Dante begann sofort, sich abzuschnallen, um zu mir zu gelangen, doch der Fahrer hielt ihn zurück.

„Don, es ist zu gefährlich, sich jetzt abzuschnallen.“

Ein weiterer heftiger Aufprall erschütterte den Wagen.

Alexa schrie auf.

Dante zog sie sofort näher an sich und schützte sie mit seinem Körper an seiner Brust.

„Verdammt! Wo zum Teufel bleibt Daniel?“, rief er durch das Fenster.

Kugeln schlugen mit scharfen Knallgeräuschen gegen die Scheiben. Funken sprühten auf. Ich schützte meinen Kopf mit den Händen.

Plötzlich zog sich mein Unterleib schmerzhaft zusammen.

Mir wurde klar, dass auch mein Baby Angst hatte, dass es in mir kämpfte und sich wehrte.

Der Schmerz ließ jegliche Farbe aus meinem Gesicht weichen.

Ich flüsterte Dantes Namen und streckte die Hand nach ihm aus.

„Dante …“

Doch sein Blick blieb auf das Fenster gerichtet. Immer wieder wanderte er zwischen dem Kugelhagel draußen und Alexa in seinen Armen hin und her.

Ich rief erneut nach ihm.

Diesmal hörte er mich. Seine Stirn zog sich zusammen, und er schlug meine Hand beiseite.

„Nora, es ist gerade gefährlich. Bleib auf deinem Platz und beweg dich nicht.“

Alexa lag bleich vor Angst in seinen Armen. Bei diesen Worten drehte sie den Kopf zu mir.

Sie sah mich an und schenkte mir ein Lächeln – flüchtig, kaum wahrnehmbar.

Ich schloss die Augen und klammerte mich so fest an den Sicherheitsgurt, dass meine Fingerknöchel weiß hervortraten.

Ich konnte nur noch das Kind in mir beruhigen.

Baby … beruhige dich. Bitte, hab keine Angst.

Dein Vater wollte nicht, dass wir ihn störten.

Kurz darauf holte Daniels Wagen auf. Draußen waren Hupen und Schüsse zu hören. Dann kehrte plötzlich Stille ein.

Unser Wagen hielt am Straßenrand.

Daniel öffnete die Tür. „Don, die Lage ist unter Kontrolle. Aber das Fahrzeug ist zu stark beschädigt. Bitte steigen Sie in das andere Fahrzeug um.“

Alle atmeten erleichtert auf.

Ich rang noch immer nach Luft. Der kalte Schweiß auf meinem Rücken war noch nicht getrocknet, als Dante sich abschnallte und zu mir herüberkam.

Er legte seine Hände an mein Gesicht. Sein Daumen strich vorsichtig einen Staubfleck von meiner Wange.

„Nora, du siehst schrecklich aus. Bist du verletzt?“

Seine Stimme war tief und rau.

Mir schnürte es die Kehle zu. Ich konnte nichts sagen und schüttelte nur den Kopf.

Dante atmete erleichtert aus. Dann zog er mich in seine Arme und strich mir langsam und gleichmäßig über den Rücken.

„Nora, du warst unglaublich mutig. Du hast das großartig gemacht.“

Seine Arme hielten mich fest, so fest, dass ich für einen Moment beinahe glaubte, wieder sicher zu sein.

Ich hielt ihn ebenfalls fest.

„Don! Alexa ist verletzt!“

Daniels Stimme traf mich wie ein tödlicher Schlag.

Die Arme um mich herum lösten sich schlagartig. Die Wärme verschwand in einem einzigen Augenblick. Dante stieß mich abrupt aus seiner Umarmung.

Ich verlor das Gleichgewicht und fiel zurück auf den Sitz. Mein unterer Rücken prallte hart gegen die Kante der Gurthalterung.

Vor Schmerzen krümmte ich mich nach vorn. Meine Sicht verschwamm, während ich nach oben blickte.

Erst nach einigen hastigen Blinzeln konnte ich die Szene mir gegenüber erkennen.

Alexa lag in Dantes Armen. Ihr Gesicht war an seine Brust gedrückt, und ihre Schultern bebten vor Schluchzen.

Er sah auf sie hinab, seine Augen voller Schmerz und Zärtlichkeit.

„Es ist gut. Ich bin hier. Alles ist gut.“

Er zog sie noch näher an sich, seine Stimme sanft, als würde er etwas Zerbrechliches beruhigen.

„Wir fahren an einen sicheren Ort.“

Ich senkte den Blick.

Unter meinem Rock war der Stoff feucht.

Mein ganzer Körper erstarrte, meine Stimme zitterte.

„Dante!“

Doch er hatte sich mit Alexa im Arm bereits abgewandt und beugte sich vor, um in den anderen schwarzen SUV zu steigen.

Die Tür schloss sich mit einem leisen Klicken, als hätte er Angst, sie zu erschrecken.

Daniels Kopf erschien an meinem Fenster. Sein Ton war respektvoll.

„Donna, lassen Sie mich Sie zum Wagen bringen.“

Ich wandte meinen Blick ab, stützte mich ab und erhob mich langsam vom Sitz.

„Nicht nötig“, sagte ich zu Daniel.

„Bring mich ins Krankenhaus.“

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