KAPITEL DREIZEHNEine dritte Perspektive„Ich kann es kaum erwarten, dass sie mein Geschenk erhält. Bin ich nicht großzügig, Lau? Hahaha", sagte ich am Telefon, mein Lachen triumphierend.Mein Lachen verstummte, kaum dass ich das tiefe Seufzen am anderen Ende hörte. Ich kannte dieses Seufzen. Ich lebte praktisch dafür, fast jeden Tag, um seine Bedeutung nie ganz zu vergessen.„Sag doch einfach was. Ich kenne dich, Lau. Du willst darüber reden, hm?", sagte ich, mein Ton knapp.„Sieh mal, nimm es mir nicht übel, ja? Ich will nur, dass du mir Dinge sagst, bevor du sie tust. Wir stecken da gemeinsam drin, Don, vergiss das nicht, w—"„Okay, okay, schon gut! Es ist mir einfach entfallen, das ist alles." Ich zuckte mit den Schultern.Stille.„Bist du noch da? Ich hab doch schon gesagt, es ist mir entfallen. Hmm, Baby?", sagte ich süßlich, wohl wissend, dass sie darauf hereinfallen würde.„Ach, bitte."„Warum habe ich das Gefühl, dass du gerade mit den Augen rollst und dabei rot wirst?", frag
Last Updated : 2026-09-12 Read more