»Mama geht weg!«, wiederholte Selena, diesmal mit brüchiger Stimme.Die Panik brach sich schließlich Bahn durch den Schock und legte sich schwer wie ein ins Wasser geworfener Stein auf ihre Brust. Ihre Augen weiteten sich, erfüllt von einer Angst, die sie nicht vollends verstand.Sie stand mitten im Arbeitszimmer ihres Vaters, während sich ihre kleinen Finger fest in den Stoff ihres Kleides krallten, als hielte sie sich an sich selbst fest.Der Raum wirkte plötzlich riesig um sie herum, die Wände viel zu weit entfernt, die Decke viel zu hoch.Henry stieß einen langen, langsamen Seufzer aus.Er ließ den Vorhang los, den er zur Seite gezogen hatte, und wandte sich vom Fenster ab. Das Auto draußen bewegte sich bereits und wurde in der Ferne immer kleiner, aber er schien kein Interesse mehr daran zu haben.Er trat seiner Tochter mit gelassenem Gesichtsausdruck gegenüber, ohne Eile oder Unruhe. Ihre Verzweiflung registrierte er kaum.»Sie ist also nicht geblieben, hm?«, sagte er beiläufig,
Última actualización : 2026-09-22 Leer más