Ihre Schwester stieß einen leisen, erfreuten Atemzug aus, der beinahe wie ein Lachen klang.Die Augen ihrer Mutter funkelten.„Es ist beschlossene Sache“, sagte Rafael. Sein Ton hatte die Endgültigkeit einer Tür, die ins Schloss gefallen war. „Die Italiener werden wertvolle Verbündete sein. Giovanni hat nach dir verlangt, und ich habe zugestimmt. Es wird Zeit, dass du endlich etwas zu dieser Familie beiträgst.“Die Worte sanken wie Eis in sie hinein.Er hatte nach ihr verlangt. Er wollte sie. Der Mann, der sie zu fest gehalten und seine Finger so tief in ihre Taille gegraben hatte, dass sie auf der Tanzfläche beinahe geweint hatte. Der Mann, dessen Lächeln niemals seine Augen erreichte.Viola wurde übel.„Nein“, flüsterte sie, bevor sie sich zurückhalten konnte.Im Raum kehrte vollkommene Stille ein.„Was hast du gesagt?“, zerschnitt die Stimme ihrer Mutter die Luft.Violas ganzer Körper zitterte nun. Ihre Knie fühlten sich schwach an. Ohne nachzudenken, ließ sie sich auf die Knie fall
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