„Fünfzehn, vierzehn, dreizehn ...“Die Menge zählte lautstark mit, während Lucian mich sicher im Arm hielt. Mein Gesicht lag dicht an seiner Brust. Ich hörte seinen ruhigen, gleichmäßigen Herzschlag.Wie ein Wahnsinniger stürzte Julian vor, um mich zurückzureißen. „Gib sie mir zurück!“Lucian würdigte ihn keines Blickes. Er drehte sich weg und schirmte mich mit seinem breiten Rücken vollständig vor Julian ab. In seinen Armen blieb ich sicher und unberührt.„Lass sie los! Sie ist seit drei Jahren mein Mädchen!“, brüllte Julian hysterisch, die Augen blutunterlaufen wie die eines Dämons.„Drei Jahre zusammen, und trotzdem hast du sie bei einer Wette als Pfand eingesetzt?“ Lucians Stimme sank, kalt wie eine vergiftete Klinge. „Drei Jahre, Julian. Mehr waren sie dir nicht wert?“Die Worte trafen Julian wie ein Vorschlaghammer ins Gesicht. Mit offenem Mund stand er da, kreidebleich, und brachte kein einziges Wort heraus.„Drei, zwei, eins! Die Zeit ist um!“, rief ein Leibwächter.Fünfzehn Se
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