
ABGELEHNTE SCHATTENLUNA
Saras Welt bricht in einer einzigen Nacht zusammen. Ihres Ranges beraubt, von ihrem vorherbestimmten Gefährten Ryker Voss zurückgewiesen und gezwungen zuzusehen, wie ihr Vater — Beta Harlan — auf falschen Verratsverdacht hin hingerichtet wird, wird sie aus dem Blackthorn-Rudel verstoßen und in das Territorium der Streunenden geworfen, mit nichts außer ihrem Schmerz und ihrer Gewissheit, dass ihr Vater unschuldig war.
Sie überlebt die Nacht kaum. Von Alpha Kael Draven des rivalisierenden Silvermoon-Rudels vor einem brutalen Angriff der Streunenden gerettet, entdeckt Sara eine Zweite-Chance Gefährtenbindung, die zwischen ihnen einrastet schwach, aber unverkennbar. Kael ist kalt, von Narben gezeichnet und unwillig. Er nimmt sie nicht aus Wärme auf, sondern aus Verpflichtung gegenüber der Bindung, und macht von Anfang an klar, dass er keine Gefährtin will.
Während Blackthorn näher rückt — entschlossen, Sara zum Schweigen zu bringen, bevor sie die Wahrheit über den Tod ihres Vaters aufdecken kann findet sich Sara dabei wieder, eine gefährliche neue Welt im Rudelhaus von Silvermoon zu navigieren. Die Bindung mit Kael ist roh und verzehrend, doch er hält sie auf Abstand, selbst während er nicht fernbleiben kann. Unterdessen bietet ihr Alpha Snow, ein mächtiger und anziehender Rivale, etwas, das Kael ihr verweigert — Zärtlichkeit, Aufmerksamkeit und das Gefühl, wirklich gesehen zu werden.
Zwischen zwei starken Kräften hin- und hergerissen und von ihrer Vergangenheit gejagt, beginnt Sara heimlich den Mord an ihrem Vater zu untersuchen und stößt auf Hinweise geheimer Bündnisse sowie einen Verräter, der innerhalb von Silvermoon selbst agiert. Drohungen erscheinen unter ihrer Tür. Gerüchte verbreiten sich durch das Rudel. Und die Grenze zwischen Verbündetem und Feind wird mit jedem vergehenden Tag schwerer zu erkennen.
Sara kam gebrochen nach Silvermoon. Doch sie kam nicht, um gebrochen zu bleiben. Sie kam, um zu kämpfen und sie hat gerade erst begonnen.